Shopping: Amazon schließt eigene Buchläden und 4-Sterne-Geschäfte

Amazon will alle Go-Supermärkte sowie die Whole-Foods-Filialen weiter betreiben. Den Lebensmittelhandel gibt das Unternehmen nicht auf.

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Die Buchläden von Amazon werden bald geschlossen.
Die Buchläden von Amazon werden bald geschlossen. (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Amazon zieht sich abseits des Lebensmittelgeschäfts aus dem stationären Handel in den USA und in Großbritannien zurück. Das Unternehmen will demnächst 68 Geschäfte in beiden Ländern schließen, berichtet Reuters mit Verweis auf eine entsprechende Bekanntmachung von Amazon. In den USA und Großbritannien betreibt Amazon Buchläden, sogenannte 4-Sterne-Shops sowie Pop-up-Stores, die vor der Schließung stehen.

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Amazon hat bisher keinen Termin genannt, wann die Geschäfte geschlossen werden. Kunden sollen durch Aushänge über die bevorstehende Schließung informiert werden. Der Termin könne von Geschäft zu Geschäft variieren. Mitarbeiter in den Läden sollen Abfindungen erhalten oder Unterstützung bekommen, um in andere Amazon-Geschäfte aus dem Lebensmittelsektor zu wechseln und dort zu arbeiten.

Amazon verweigert laut Reuters eine Auskunft darüber, wie viele Menschen durch die Schließungen der Geschäfte ihre Arbeit verlieren werden. Das Unternehmen macht auch keine Angaben dazu, aus welchem Grund die Läden geschlossen werden.

24 Buchläden schließt Amazon in den USA

2015 eröffnete Amazon in Seattle einen ersten Buchladen. In den Folgejahren gab es 24 Amazon-Buchläden in den USA. 2018 wurden in den USA erste 4-Sterne-Geschäft eröffnet. In Großbritannien wurde erst im Oktober 2021 ein erster 4-Sterne-Laden aufgemacht, der nun bald wieder schließen wird.

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In diesen Shops wurden Produkte aus dem Amazon-Sortiment verkauft, die mindestens eine Vier-Sterne-Bewertung bei den Kundenkommentaren erhalten haben. Damit wollte Amazon erreichen, dass Kunden Produkte finden können, die über die Amazon-Webseite weniger sichtbar sind.

Die 4-Star-Geschäfte wurden auch dazu genutzt, die Fire-TV, Echo- und Kindle-Produkte zu verkaufen. Ergänzend dazu wurden von Amazon Pop-up-Stores eröffnet, in denen Produkte eines bestimmten Themengebiets angeboten wurden. Dabei hat Amazon zum Teil eng mit einzelnen Herstellern zusammengearbeitet. In Deutschland hat Amazon testweise für einige Wochen Läden eröffnet, dieses Projekt wurde aber nicht systematisch weiter verfolgt.

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Amazon setzt auf den Handel mit Lebensmitteln

Das Geschäft mit Lebensmitteln will Amazon weiterführen. Unter anderem ist Amazon mit den Whole-Foods-Filialen und den Go-Supermärkten in diesem Bereich aktiv. Der erste Go-Supermarkt wurde Ende 2016 in den USA eröffnet. Den ersten Go-Supermarkt in Europa gibt es seit März 2021 in Großbritannien.

Die Go-Supermärkte zeichnen sich dadurch aus, dass Kunden am Ende nicht an einer klassischen Kasse anstehen müssen. Sie registrieren sich beim Betreten des Geschäfts und können dann Waren aus dem Regal nehmen. Beim Verlassen des Ladens wird der fällige Betrag vom Amazon-Konto abgebucht. In den USA wurde im Februar 2022 eine erste Whole-Foods-Filiale mit Amazons kassenloser Technik eröffnet.

Bisher ist nicht bekannt, ob Amazon auch in Deutschland Lebensmittelgeschäfte eröffnen wird.

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