Shop and Charge: EnBW baut 300-kW-Schnelllader bei Rewe und Penny

Schnelles Laden während des Einkaufens soll künftig bei Supermärkten möglich sein. Dazu rüstet EnBW Parkplätze mit HPC-Ladern aus.

Artikel veröffentlicht am ,
EnBW betreibt bereits ein dichtes Schnellladenetz in Deutschland.
EnBW betreibt bereits ein dichtes Schnellladenetz in Deutschland. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der baden-württembergische Energieversorger EnBW dehnt sein Schnellladenetz auf Parkplätze der Supermarktketten Rewe und Penny aus. Noch in diesem Jahr würden die Planungen für die ersten rund 100 Schnellladestandorte beginnen, teilte der Energiekonzern am Montag in Stuttgart mit. In den folgenden Jahren sei der weitere Ausbau auf Hunderte gemeinsame Standorte geplant.

Stellenmarkt
  1. IT- Systemadministrator (m/w/d)
    Armaturenfabrik Franz Schneider GmbH + Co. KG, Nordheim
  2. IT-Administrator (m/w/d) für Kommunikations- und Kollaborationslösungen
    Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
Detailsuche

Dabei sollen die einzelnen Parkplätze bis zu zwölf Schnellladepunkte erhalten, was in der Regel sechs Ladesäulen entspricht. Diese sollen durchgängig für das sogenannte High-Power-Charging (HPC) mit Leistungen von bis zu 300 kW ausgerüstet werden. Damit können Elektroautos innerhalb einer Einkaufsdauer von 15 bis 20 Minuten einen Großteil ihres Akkus aufladen.

Ein kostenloses Laden ist bei diesem Konzept aber nicht vorgesehen. Aktuell kostet eine Kilowattstunde (kWh) an Gleichstromsäulen von EnBW 55 Cent über deren App oder Ladekarte. Damit ist der Strom deutlich günstiger als beispielsweise beim Ladenetzwerk Ionity, wo er 79 Cent ohne zusätzlichen Vertrag kostet. Der Mitteilung zufolge sind die Standorte bei Rewe und Penny über das gesamte Bundesgebiet verteilt.

Schnelllademöglichkeiten an Supermärkten sind vor allem für Elektroautofahrer interessant, die über keine eigene Ladestelle verfügen. Auf diese Weise könnten sie künftig während eines Einkaufs mehrere 100 km an Reichweite nachladen. Zwar sind die Stromkosten an Schnellladern höher als an der heimischen Wallbox, jedoch entfallen im Gegenzug die Kosten für Installation und Betrieb der eigenen Infrastruktur.

Golem Akademie
  1. Microsoft Dynamics 365 Guides mit HoloLens 2: virtueller Ein-Tages-Workshop
    16. Februar 2022, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

EnBW betreibt nach eigenen Angaben bereits das größte Schnellladenetz in Deutschland. Durchschnittlich nehme das Unternehmen täglich einen neuen Standort in Betrieb. Geplant sei der Ausbau des Netzes auf 2.500 Standorte bis ins Jahr 2025. Dafür investiere der Konzern pro Jahr rund 100 Millionen Euro.

Nachtrag vom 8. November 2021, 20:26 Uhr

Wir haben den Preis für das Gleichstromladen über EnBW im dritten Absatz korrigiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


robinx999 10. Nov 2021

Kommt wohl drauf an wie man rechnet und ob man bereit ist eine Grundgebühr zu bezahlen...

KingTobi 09. Nov 2021

Ich vermute mal das dieser Preis auch nur von den wenigsten bezahlt wird. Der im Artikel...

Mr.Coolschrank 08. Nov 2021

stand heute - ja, aber in den nächsten jahren sollen ja alle auf eletroautos umsteigen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Activision Blizzard
Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
Eine Analyse von Peter Steinlechner

Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
Artikel
  1. Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
    Corona-Warn-App
    Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

    Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

  2. Autonome Schifffahrt: Mitsubishi lässt Fähre in Japan autonom fahren
    Autonome Schifffahrt
    Mitsubishi lässt Fähre in Japan autonom fahren

    Nach gut einem halben Jahr Training ist in Japan erstmals ein Schiff vollautonom gefahren.

  3. Energiespeicher: Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an
    Energiespeicher
    Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an

    Hydrostor bietet eine langlebige Alternative zu Netzspeichern aus Akkus, die zumindest in den 2020er Jahren wirtschaftlich ist.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Samsung 16GB DDR5-4800 199€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /