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Gelungene Knopfsteuerung

Abgesehen davon ist die Steuerung der Openfit Pro gelungen. Erfreulicherweise hat sich Shokz seit den Openfit 2 von der vorherigen Sensorsteuerung verabschiedet und nutzt auch beim Pro-Modell eine Knopfsteuerung. Sie arbeitet sehr zuverlässig, weil sich ein Knopf etwa beim Laufen besser erfühlen und betätigen lässt als eine Sensorfläche (g+) .

In der kalten Jahreszeit ein Vorteil: Die Steuerung ist mit normalen Handschuhen uneingeschränkt möglich. Shokz-typisch lässt sich die Steuerung allerdings leider nur eingeschränkt anpassen. Immerhin ist die vorgegebene Belegung halbwegs sinnvoll gewählt.

Die Openfit Pro besitzen eine Trageerkennung: Nehmen wir einen oder beide Kopfhörer vom Ohr, wird die Wiedergabe angehalten. Dabei gibt es eine spürbare Verzögerung von rund vier Sekunden. Wenn wir beide Kopfhörer wieder aufsetzen, wird die Wiedergabe fortgesetzt.

Bluetooth 6.1, aber kein Auracast

Allerdings nur, wenn die Kopfhörer nicht länger als fünf Minuten abgesetzt werden. Ansonsten müssen wir selbst die Wiedergabe starten – in der Praxis ist die Trageerkennung daher nutzlos.

Die Openfit Pro bieten Bluetooth 6.1 mit den Codecs SBC und AAC, Auracast fehlt ärgerlicherweise. Bluetooth-Multipoint ist vorhanden, und wir können die Kopfhörer unkompliziert mit bis zu zwei Geräten verbinden. Bei älteren Openfit-Modellen war die Kopplung etwas kompliziert, das gilt beim Pro-Modell durch die Kopplungstaste am Etui erfreulicherweise nicht mehr.

Auch für das Pro-Produkt gibt es die Shokz-App für Android und iOS, die weiterhin kein Nutzerkonto und keine Standortdaten benötigt und auch ohne Internetverbindung zügig startet. In der App finden sich ein Equalizer, Einstellungen für Dolby Atmos, Bluetooth-Multipoint und die Trageerkennung. Updates können wahlweise manuell eingespielt werden und sind vorbildlicherweise innerhalb weniger Minuten installiert.

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Openfit Pro mit sehr langer Akkulaufzeit

Für die Openfit Pro nennt Shokz eine Akkulaufzeit von zwölf Stunden, so dass sie mehr als einen Arbeitstag durchhalten. Die ANC-Aktivierung halbiert die Akkulaufzeit auf sechs Stunden. In Anbetracht der geringen ANC-Leistung ist die stark verkürzte Akkulaufzeit ein weiterer Grund, die ANC-Funktion nicht zu verwenden.

Leider zeigt die App den Ladestand nur sehr ungenau in Zehnerschritten an, bei einer so langen Akkulaufzeit wäre eine Darstellung in Einerschritten hilfreicher.

Mit dem Ladeetui sollen bis zu 50 Stunden Nutzung möglich sein. Bei ANC-Nutzung verringern sich die Werte auf 24 Stunden – in beiden Fällen entspricht das drei Aufladungen. Auch für das Ladeetui wird die Akkukapazität nur in Zehnerschritten angegeben.

Wie bei anderen Openfit-Modellen ist das Ladeetui vergleichsweise groß, weil der Bügel viel Platz beansprucht. Die Entnahme der Openfit Pro ist mühelos, das Ablegen erfordert aber einiges an Gewöhnung, weil sie kopfüber abgelegt werden. Erfreulicherweise passen die Openfit Pro auch mit angebrachten Abstandshaltern in das Ladeetui. Das Etui hat eine USB-C-Buchse und unterstützt drahtloses Laden.


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