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Shijian 21 & 25: Nach Tankvorgang im Weltall - Chinas Satelliten trennen sich

China hat 2025 vermutlich einen Betankungsvorgang im Weltraum demonstriert. Jetzt haben sich die beiden Satelliten voneinander getrennt.
/ Patrick Klapetz
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Der Start vom chinesischen Übungssatelliten Shijian-25 vom 7. Januar 2025 und seine Lage am 16. Januar 2026 (Bild: China Media Group)
Der Start vom chinesischen Übungssatelliten Shijian-25 vom 7. Januar 2025 und seine Lage am 16. Januar 2026 Bild: China Media Group
Inhalt
  1. Shijian 21 & 25: Nach Tankvorgang im Weltall - Chinas Satelliten trennen sich
  2. Trennung und Korrekturmanöver im Weltall

Satelliten haben eine limitierte Betriebszeit, was vor allem an ihren begrenzten Treibstoffreserven liegt. Um dies zu ändern, startete China im Sommer 2025 einen Betankungssatelliten . Ein halbes Jahr später, im Januar 2026, trennt sich dieser von seinem ursprünglichen Zielobjekt(öffnet im neuen Fenster) .

Im Juni 2025 hatte sich der experimentelle Satellit Shijian-25 (SJ-25) an den zur Bekämpfung von Weltraumtrümmern konstruierten Shijian-21-Satelliten (SJ-21) angenähert, um einen Betankungsvorgang in einer Entfernung von mehr als 32.000 Kilometern über der Erde durchzuführen.

Die Shijian-Satellitenserie (Übungssatelliten) wird von der Shanghaier Akademie für Raumfahrttechnologie SAST (Shanghai Academy of Spaceflight Technology) genutzt, um neue Technologien auf einem einzigen Satellitenbus zu vereinen und diese durch Weltraumeinsätze zu optimieren. Dabei geht es auch um Technologieverifizierungen für sogenannte In-Orbit-Services (IOS), also Dienstleistungen im Weltraum.

Extrem nahes Satelliten-Rendezvous bis Mitte Januar

Nach Angaben der ISR-Universität, die Kurse über Raumfahrttechnologien für die Nato, die US-Luftwaffe und andere Verbündete anbietet, würden sich die beiden chinesischen Satelliten SJ-21 und SJ-25 seit Januar wieder voneinander entfernen. Die Bedingungen für ein extrem nahes Rendezvous-Annäherungsmanöver (RPO: Rendezvous Proximity Operations) sollen seit dem 16. Januar 2026 nicht mehr vorhanden sein.

Zwischen dem 1. und 15. Januar wurden die beiden Satelliten sieben- bis achtmal dabei beobachtet, wie sie sich in einer Entfernung von etwa einem Kilometer voneinander entfernt bewegten. Wobei diese Messungen auf weniger als circa zwei Kilometer ungenau sind.


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