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Trennung und Korrekturmanöver im Weltall

Nach dem 15. Januar führte China jedoch Manöver zur Kurskorrektur durch. Am 16. Januar 2026 waren die beiden Objekte schließlich 130 km voneinander entfernt, wobei sich SJ-25 auf seiner aktuellen Umlaufbahn mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 50 km/Tag von SJ-21 entfernte. "Die Objekte bleiben jedoch koplanar und könnten durch geringfügige Manöver zur Kurskorrektur (mit geringem Treibstoffverbrauch) ihre Annäherungsmanöver wieder aufnehmen" , teilt die Universität mit.

Nach dem 15. Januar befand sich Shijian-25 in einer Umlaufbahn von 35.994,8 × 35.575,5 km, während Shijian-21 auf eine Umlaufbahn von 36.004,5 × 35.575,8 km wechselte. Damit scheinen beide Raumfahrzeuge entsprechende Triebwerkszündungen durchgeführt zu haben.

Auch eine Woche später befand sich Shijian noch auf dieser geostationären Umlaufbahn. Dagegen hatte SJ-21 zwischen dem 22. und 23. Januar Manöver zur Bahnveränderung durchgeführt. SJ-21 umkreist die Erde mittlerweile in einem Abstand von 35.984,5 × 35.589,2 km.

Unklar, wie es mit Shijian-25 und -21 weitergeht

Mit welcher Menge an Treibstoff Shijian-25 den Shijian-21-Satelliten in den letzten Monaten versorgte, ist unklar. Auch welche weiteren Weltraumoperationen für die beiden Übungsraumfahrzeuge vorgesehen sind, wurde der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt.

Shijian-21 könnte nach der Betankung zumindest eine weitere Demonstration zur Trümmerminderung durchführen, wie er es bereits Ende 2021 gemacht hatte . Shijian-25 könnte dagegen zur Betankung anderer chinesischer Satelliten aufbrechen – oder auf Abruf für seine Weltraumdienste in der geostationären Umlaufbahn verweilen.


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