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Modulare Bauweise für leichtes Auseinanderbauen

Dabei lässt sich das Shift6m sehr leicht auseinanderbauen. Den Deckel, unter dem sich auch der herausnehmbare Akku befindet, können wir mit den Fingern öffnen. Die Platine und das Display sind mit gleich großen Torx-Schrauben fixiert. Dem Produkt liegt ein entsprechender Schraubendreher bei. Das Display als eines der häufigen Verschleißteile lässt sich leicht austauschen, da es nur mit einem Flachkabel mit der Hauptplatine und dem System-on-a-Chip verbunden ist.

  • Shift6m (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Shift6m (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Shift6m (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Shift6m (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Beim verwendeten SoC handelt es sich um einen Mediatek MT6797X (Helio X27). Das ist ein Multikernprozessor, der unter Last mit zwei ARM-Cortex-A72-Kernen bei 2,6 GHz arbeitet. Der Chip integriert allerdings noch einmal vier Cortex-A53-Kerne mit 2,0 GHz und vier Kerne gleichen Typs mit 1,6 GHz Takt. Insgesamt ist diese CPU nicht ganz so flott wie ARM-Chips von Qualcomm.

Aus diesem Grund will das Unternehmen eine Variante mit Snapdragon 821 oder besser anbieten. Die höheren Lizenzkosten bedeuten allerdings auch einen höheren Preis, den Shift mit 777 Euro angibt. Der Arbeitsspeicher ist 4 GByte groß, der Massenspeicher beträgt 64 GByte. Diesen Speicher können wir mit einer Micro-SD-Karte erweitern. Außerdem passen über dem Akkufach zwei Nano-SIM-Karten in das Gerät.

Angepasstes Android 8.0

Das Shift6m wird mit einem angepassten Android-Betriebssystem ausgeliefert. Die eigens entwickelte Custom ROM Shift OS basiert momentan auf Android 8.0 und erinnert sehr an das unmodifizierte Android - allerdings mit Unterschieden bei den Animationen und anderen kleinen Details. Es gibt auch ein Shift OS, das ohne Google-Play-Dienste ausgeliefert wird, für Kunden, die das nicht brauchen oder Google gegenüber misstrauisch sind. Die Shift-Entwickler arbeiten dabei mit Online-Communities um Custom ROMs wie Lineage OS zusammen, um ihre Software auf solche anpassen zu können und umgekehrt.

Das 550 Euro teure Shift6m soll in Zukunft auch als Fünf-Zoll-Variante erscheinen: dem Shift5me. Das sei ein Resultat aus dem Nutzerfeedback, das das Team erhalten habe, heißt es auf dem Stand. Vielen Nutzern ist das 5,7-Zoll-Modell zu groß und die einhändige Bedienung zu schwierig. Das Fünf-Zoll-Gerät ermöglicht dies und wird aus fast identischen Bauteilen, etwa einer baugleichen Hauptplatine, hergestellt. Nur das Display nutzt die IPS-Technik statt OLED. Das sei einfach preiswerter, erklärt der Hersteller. Der Preis für das kleine Smartphone soll um 450 Euro liegen. Es kann aber für 350 Euro vorbestellt werden. Zusätzlich ist ein 12,5-Zoll-Notebook mit Windows 10 und Stift für einen Vorbestellerpreis von 1.000 Euro bereits in Arbeit. Wir sind gespannt.

Nachtrag vom 14. Juni 2018, 15:11 Uhr

In einer Rückmeldung per E-Mail versichert Shift-Entwickler Daniel Rauh Golem.de, dass Mitarbeiter in der Herstellung seit dem Bericht im Jahr 2016 mittlerweile etwa 1.000 Euro monatlich verdienen. Außerdem gibt er einen Grund für das Fehlen eines Netzteils an: Es werde davon ausgegangen, dass Kunden bereits einen passenden Adapter besitzen. Ein weiteres Teil, das nur herumliege, sei also unnötig und daher Verschwendung. Das zeigt, wie weit der Gedanke der Nachhaltigkeit beim Shift-Team und der Entwicklung der Smartphones geht.

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 Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
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[Benutzernamen... 21. Jun 2018

Fairphone hat einen Betriebsrat im produzierenden Unternehmen durchgesetzt. Die Löhne...

aPollO2k 20. Jun 2018

Ich wollte es gerade schon schreiben....aber danke für die Ergänzung. Übrigens ist das...

aPollO2k 20. Jun 2018

Ich wünschte manche würden mal einfach so in eine chinesische Fabrik gesteckt werden...

David64Bit 18. Jun 2018

Toll, dass ihr den Kontakt direkt sucht. Meine direkte Gegenfrage wären: Warum muss es...

TrollNo1 18. Jun 2018

Dafür dann das Gerät um 180° drehen, schon ist die Lautstärkewippe links ;)


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