Verfügbarkeit und Fazit

Nvidia verkauft das neue Shield TV für 230 Euro, der Controller und die Fernbedienung werden mitgeliefert. Der Vorgänger war mit 200 Euro günstiger, die Fernbedienung musste allerdings für 60 Euro dazugekauft werden. Wer statt 16 GByte internem Flash-Speicher lieber eine 500-GByte-Festplatte möchte, muss zum Shield TV Pro für 330 Euro greifen. Dieser Preis entspricht dem älteren Modell mit dem neuen Zubehör. Ein zweiter Controller kostet 70 Euro, der Standfuß ist für 25 Euro erhältlich.

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Nvidias neues Shield TV ist sonderbar: Wer bereits ein Shield TV besitzt, hat keinen Anlass, zum neuen Modell zu wechseln. Ganz im Gegenteil, das alte Modell hat einige Vorzüge gegenüber dem neuen. Beim neuen Modell hat Nvidia an den Anschlüssen gespart, darunter den Micro-SD-Kartenleser. Wer erst jetzt mit der Anschaffung eines Shield TV liebäugelt und es vor allem für den Spieleeinsatz nutzen möchte, erhält einen deutlich verbesserten Controller, der wesentlich ergonomischer ist. Bestandskunden können den Controller bei Bedarf einzeln dazukaufen.

  • Das neue Shield TV samt Controller und Fernbedienung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neues (oben) und bisheriges Shield TV (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch den kompakteren Formfaktor hat Nvidia den Micro-USB und den Micro-SD-Slot gestrichen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Netzteilstecker ist proprietär. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 40 Watt benötigt das Shield TV nie. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neuer (links) und bisheriger Shield-Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Statt Touchtasten gibt es physische Buttons. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Schultertrigger sind ergonomischer. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Klinkenanschluss ist beim neuen Controller nach hinten gerichtet. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alte (links) und neue Fernbedienung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sensorbereich der Fernbedienung wird zur Pausetaste. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shield-TV-Fernbedienungen - der Druckpunkt der neuen ist nicht optimal. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die alte (unten) Fernbedienung war noch aus Metall. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die neue Fernbedienung braucht CR2032-Flachbatterien. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nvidia Games integriert Android-Spiele, Gamestream und Geforce Now. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Sprachsteuerung suchen wir Titel, etwa Lego. (Screenshot: Golem.de)
  • Geforce Now unterstützt wie gehabt maximal 1080p60. (Screenshot: Golem.de)
  • Zu den neuen nativen Android-Spielen zählt Borderlands The Pre-Sequel. (Screenshot: Golem.de)
  • Die internen 16 GByte reichen nur für ein größeres Spiel. (Screenshot: Golem.de)
  • Es bleibt rätselhaft, nach welchen Kriterien der Empfehlungsbereich befüllt wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich sollen auch Amazon und Netflix Inhalte im Empfehlungsbereich anzeigen, das passiert aber nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Wenn nicht viele Apps installiert sind, bleibt es bei einer App-Leiste. (Screenshot: Golem.de)
  • Wenn eine App am Play Store vorbei installiert wurde, ist sie auch auf dem Hauptbildschirm aufgeführt. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei mehr installierten Apps werden diese auf zwei Zeilen aufgeteilt, mehr Zeilen kommen nicht dazu. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Hauptbildschirm von Amazons Video-App - hier beginnt es bei jedem App-Start. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Start-Logo sieht man bei jedem Neustart von Amazons Video-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Rubrikansicht in Amazons Video-App (Screenshot: Golem.de)
  • In der Amazon-App lassen sich keine Titel auf die Watchlist setzen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Rubrik-Übersicht der Amazon-App (Screenshot: Golem.de)
  • Sprachsteuerung in Netflix gibt's nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Über Umwege kann das Shield TV abgeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Arte-App zeigt dieses Bildschirmmenü, Spulen geht nur über das Menü. (Screenshot: Golem.de)
  • Die ZDF-Mediathek blendet im Pausenmodus eine Inhaltsangabe ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Bildschirmmenü der Youtube-App verdeckt fast das gesamte Bild. (Screenshot: Golem.de)
  • Android TV hat eine Task-Übersicht erhalten. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einstellungen zeigt das System den Ladestand der Akkus/Batterien von Fernbedienung/Controller. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Einstellungsmenü von Android TV ist umfangreich. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Startbildschirm lässt sich konfigurieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Menüpunkt für das Zubehör (Screenshot: Golem.de)
  • Im speziellen Leistungsmenü fehlt der Menüpunkt zum Herunterfahren. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Android-TV-Play Store fehlen viele Titel, etwa eine Sky-App, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... Maxdome und ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... Waip TV. (Screenshot: Golem.de)
Das neue Shield TV samt Controller und Fernbedienung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)


Als reines Streaming-Gerät ist das Shield TV zwar teuer, dafür unterstützt es 4K-UHD mit 60 fps und HDR sowie Mehrkanalton. Für weniger als die Hälfte des Preises gibt es Amazons Fire TV ohne 60 fps oder HDR. Die auf dem Shield TV vorinstallierte Amazon-App hat jedoch weniger Funktionen und arbeitet deutlich träger als auf dem Fire TV. Hinzu kommt die unzureichende Fernbedienung, die beim neuen Modell mitgeliefert wird. Wir vermissen vor allem dezidierte Spule- und Pausetasten, denn das Streaming-Erlebnis wurde einem damit unnötig vermiest.

Wem sowohl das Angebot an Android- und Geforce-Now-Spielen als auch an Video-Streaming wichtig ist, erhält mit dem Shield ein Kombigerät, das aber nicht vollends überzeugen kann. Die unzureichende Steuerung der meisten Streaming-Apps und die nicht gerade üppige App-Auswahl ist ein Ärgernis der Konsole. Das liegt zum Großteil an Android TV selbst, das von Google offenbar nicht sonderlich gemocht wird und daher auch nur halbherzig weiterentwickelt wird. Sobald das Shield TV den Google Assistant unterstützt, könnte das Gerät interessanter werden.

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Minifuzi 30. Jan 2017

Ich weiß leider nicht ob ich de einzige mit diesem Problem bin aber: Nach dem Update habe...

Bill S. Preston 24. Jan 2017

Ich würde für Shield TV auf jeden Fall SPMC empfehlen anstelle des originalen Kodi. Mit...

Moe479 20. Jan 2017

alten scheiß neu verpacken geht immer ... solange der scheiß dann wieder mehr gekauft...

DWolf 19. Jan 2017

Nana, jetzt kein Fanboy geblubber. Die PS Vita ist auch Android und die ist zum zocken...



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