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Das neue Shield TV samt Controller und Fernbedienung
Das neue Shield TV samt Controller und Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Keine einheitliche Steuerung von Streaming-Apps

Das bereits vom alten Shield TV bekannte Bedienungschaos bei Streaming- und Video-Apps ist auch mit dem neuen Modell nicht abgestellt worden. Die für den Sensorbereich nachgereichte Pausenfunktion kann hier Besserung bringen, setzt aber voraus, dass sich der Nutzer daran gewöhnt, immer mit einer Verrenkung in den unteren Bereich der Fernbedienung zu tippen. Dann kann mit einem Doppeltipp endlich in jeder App zuverlässig die Wiedergabe pausiert und fortgesetzt werden.

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  • Das neue Shield TV samt Controller und Fernbedienung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neues (oben) und bisheriges Shield TV (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch den kompakteren Formfaktor hat Nvidia den Micro-USB und den Micro-SD-Slot gestrichen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Netzteilstecker ist proprietär. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 40 Watt benötigt das Shield TV nie. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neuer (links) und bisheriger Shield-Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Statt Touchtasten gibt es physische Buttons. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Schultertrigger sind ergonomischer. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Klinkenanschluss ist beim neuen Controller nach hinten gerichtet. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alte (links) und neue Fernbedienung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sensorbereich der Fernbedienung wird zur Pausetaste. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shield-TV-Fernbedienungen - der Druckpunkt der neuen ist nicht optimal. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die alte (unten) Fernbedienung war noch aus Metall. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die neue Fernbedienung braucht CR2032-Flachbatterien. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nvidia Games integriert Android-Spiele, Gamestream und Geforce Now. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Sprachsteuerung suchen wir Titel, etwa Lego. (Screenshot: Golem.de)
  • Geforce Now unterstützt wie gehabt maximal 1080p60. (Screenshot: Golem.de)
  • Zu den neuen nativen Android-Spielen zählt Borderlands The Pre-Sequel. (Screenshot: Golem.de)
  • Die internen 16 GByte reichen nur für ein größeres Spiel. (Screenshot: Golem.de)
  • Es bleibt rätselhaft, nach welchen Kriterien der Empfehlungsbereich befüllt wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich sollen auch Amazon und Netflix Inhalte im Empfehlungsbereich anzeigen, das passiert aber nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Wenn nicht viele Apps installiert sind, bleibt es bei einer App-Leiste. (Screenshot: Golem.de)
  • Wenn eine App am Play Store vorbei installiert wurde, ist sie auch auf dem Hauptbildschirm aufgeführt. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei mehr installierten Apps werden diese auf zwei Zeilen aufgeteilt, mehr Zeilen kommen nicht dazu. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Hauptbildschirm von Amazons Video-App - hier beginnt es bei jedem App-Start. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Start-Logo sieht man bei jedem Neustart von Amazons Video-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Rubrikansicht in Amazons Video-App (Screenshot: Golem.de)
  • In der Amazon-App lassen sich keine Titel auf die Watchlist setzen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Rubrik-Übersicht der Amazon-App (Screenshot: Golem.de)
  • Sprachsteuerung in Netflix gibt's nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Über Umwege kann das Shield TV abgeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Arte-App zeigt dieses Bildschirmmenü, Spulen geht nur über das Menü. (Screenshot: Golem.de)
  • Die ZDF-Mediathek blendet im Pausenmodus eine Inhaltsangabe ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Bildschirmmenü der Youtube-App verdeckt fast das gesamte Bild. (Screenshot: Golem.de)
  • Android TV hat eine Task-Übersicht erhalten. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einstellungen zeigt das System den Ladestand der Akkus/Batterien von Fernbedienung/Controller. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Einstellungsmenü von Android TV ist umfangreich. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Startbildschirm lässt sich konfigurieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Menüpunkt für das Zubehör (Screenshot: Golem.de)
  • Im speziellen Leistungsmenü fehlt der Menüpunkt zum Herunterfahren. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Android-TV-Play Store fehlen viele Titel, etwa eine Sky-App, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... Maxdome und ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... Waip TV. (Screenshot: Golem.de)
Das Bildschirmmenü der Youtube-App verdeckt fast das gesamte Bild. (Screenshot: Golem.de)


Wer hingegen die Bestätigungstaste im Navigationskreuz verwendet, kann unliebsame Überraschungen erleben. Die wenigsten Apps können darüber direkt die Wiedergabe mit einem Klick pausieren und sie dann auch wieder fortsetzen. In den meisten Apps erscheint stattdessen ein Bildschirmmenü mit weiteren Optionen. Einige Apps sorgen immerhin dafür, dass immer die Pausenfunktion vorausgewählt ist - mit einem zweifachen Tastendruck ist die Wiedergabe dann unterbrochen.

Zu viele Bedienungsvarianten

Eine weitere gängige Bedienungsvariante merkt sich hingegen, welcher Befehl im Bildschirmmenü zuletzt ausgewählt wurde. Wenn das die Pausenfunktion ist, wird die Wiedergabe mit einem Zweifachklick ebenfalls pausiert. Wurde aber zuletzt zurückgespult, dann geschieht das mit einem Doppeltipp wieder. Für das Pausieren der Wiedergabe muss dann erst im Bildschirmmenü der Pausenknopf angewählt und aktiviert werden.

  • Das neue Shield TV samt Controller und Fernbedienung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neues (oben) und bisheriges Shield TV (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Durch den kompakteren Formfaktor hat Nvidia den Micro-USB und den Micro-SD-Slot gestrichen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Netzteilstecker ist proprietär. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 40 Watt benötigt das Shield TV nie. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neuer (links) und bisheriger Shield-Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Statt Touchtasten gibt es physische Buttons. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Schultertrigger sind ergonomischer. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Klinkenanschluss ist beim neuen Controller nach hinten gerichtet. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alte (links) und neue Fernbedienung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Sensorbereich der Fernbedienung wird zur Pausetaste. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shield-TV-Fernbedienungen - der Druckpunkt der neuen ist nicht optimal. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die alte (unten) Fernbedienung war noch aus Metall. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die neue Fernbedienung braucht CR2032-Flachbatterien. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nvidia Games integriert Android-Spiele, Gamestream und Geforce Now. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Sprachsteuerung suchen wir Titel, etwa Lego. (Screenshot: Golem.de)
  • Geforce Now unterstützt wie gehabt maximal 1080p60. (Screenshot: Golem.de)
  • Zu den neuen nativen Android-Spielen zählt Borderlands The Pre-Sequel. (Screenshot: Golem.de)
  • Die internen 16 GByte reichen nur für ein größeres Spiel. (Screenshot: Golem.de)
  • Es bleibt rätselhaft, nach welchen Kriterien der Empfehlungsbereich befüllt wird. (Screenshot: Golem.de)
  • Eigentlich sollen auch Amazon und Netflix Inhalte im Empfehlungsbereich anzeigen, das passiert aber nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Wenn nicht viele Apps installiert sind, bleibt es bei einer App-Leiste. (Screenshot: Golem.de)
  • Wenn eine App am Play Store vorbei installiert wurde, ist sie auch auf dem Hauptbildschirm aufgeführt. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei mehr installierten Apps werden diese auf zwei Zeilen aufgeteilt, mehr Zeilen kommen nicht dazu. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Hauptbildschirm von Amazons Video-App - hier beginnt es bei jedem App-Start. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Start-Logo sieht man bei jedem Neustart von Amazons Video-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Rubrikansicht in Amazons Video-App (Screenshot: Golem.de)
  • In der Amazon-App lassen sich keine Titel auf die Watchlist setzen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Rubrik-Übersicht der Amazon-App (Screenshot: Golem.de)
  • Sprachsteuerung in Netflix gibt's nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Über Umwege kann das Shield TV abgeschaltet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Arte-App zeigt dieses Bildschirmmenü, Spulen geht nur über das Menü. (Screenshot: Golem.de)
  • Die ZDF-Mediathek blendet im Pausenmodus eine Inhaltsangabe ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Bildschirmmenü der Youtube-App verdeckt fast das gesamte Bild. (Screenshot: Golem.de)
  • Android TV hat eine Task-Übersicht erhalten. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einstellungen zeigt das System den Ladestand der Akkus/Batterien von Fernbedienung/Controller. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Einstellungsmenü von Android TV ist umfangreich. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Startbildschirm lässt sich konfigurieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Menüpunkt für das Zubehör (Screenshot: Golem.de)
  • Im speziellen Leistungsmenü fehlt der Menüpunkt zum Herunterfahren. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Android-TV-Play Store fehlen viele Titel, etwa eine Sky-App, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... Maxdome und ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... Waip TV. (Screenshot: Golem.de)
Die ZDF-Mediathek blendet im Pausenmodus eine Inhaltsangabe ein. (Screenshot: Golem.de)


In der ZDF-Mediathek-App begegnet uns eine weitere Variante: Die App pausiert direkt mit einem Tastendruck, die Wiedergabe kann so aber nicht fortgesetzt werden. Denn im Pausenmodus wird sofort eine Inhaltsbeschreibung über das Videobild gelegt. Ein Druck auf die Betätigungstaste führt dann Befehle aus, die auf der Inhaltsbeschreibung zu finden sind. Um die Wiedergabe mit der Betätigungstaste fortzusetzen, muss die Beschreibung erst mit einem Klick nach oben ausgeblendet werden.

Verwirrung programmiert

Der Anwender ist also gefordert, sich zu merken, welche App welches Bedienungskonzept einsetzt. Ärgerlich ist auch, dass die meisten Apps das Spulen auch nur über das Bildschirmmenü zulassen. Dabei gibt es meist keine verschiedenen Spulgeschwindigkeiten und auch keine Vorschau.

Googles eigene Play-Movies-App wurde überarbeitet. Sie unterstützt mittlerweile das direkte Pausieren und Spulen und zieht damit mit der Netflix-App gleich. Beide Apps bieten außerdem eine Vorschau beim Spulen und sind damit die große Ausnahme. Das Anpassen der Spulgeschwindigkeit ist mit keiner der beiden Apps möglich. Der vorinstallierte Videoplayer unterstützt ebenfalls das direkte Pausieren, aber eine Spulvorschau existiert nicht.

Wir haben unter anderem noch den MX Player und den VLC Player ausprobiert, die beide ein direktes Spulen unterstützen. Während der VLC Player auch direkt pausiert, ist beim MX Player ein zweifacher Tastendruck erforderlich.

Hintergrundwiedergabe mal an, mal aus

Während Google die Play-Movies-App verbessert hat, wurde die Youtube-App vergessen. Zusammen mit den Mediatheken von ARD, ZDF, Arte, ProSiebenSat.1 und der neu dazugekommenen Amazon-Video-App bieten diese nur das Spulen mittels Bildschirmmenü an und kennen alle keine Vorschau. Die Benutzung dieser Apps ist daher mit entsprechenden Komforteinbußen verbunden.

Weiterhin gibt es kein einheitliches Verhalten, wenn die Home-Taste während der Wiedergabe betätigt wird. Wenn dies in den Apps Play Movies, Youtube, VLC Player und den Mediatheken von Arte, ZDF und ProSiebenSat.1 gemacht wird, läuft die Wiedergabe im Hintergrund auf dem Android-TV-Hauptbildschirm weiter. Die Apps von Amazon, Netflix, ARD und der MX Player pausieren dann automatisch die Wiedergabe. Der Sinn der Hintergrundwiedergabe erschließt sich uns nicht, denn der Hauptbildschirm überdeckt das Bild zum Großteil, so dass kaum etwas zu erkennen ist. Wir fänden es viel besser, wenn die Wiedergabe beim Druck auf die Home-Taste immer pausiert würde.

Das neue Shield TV erscheint gleich vorinstalliert mit Amazons Video-App. Die bildet nicht den vollen Funktionsumfang ab.

 Veränderte Fernbedienung mit SchwächenAmazons Video-App ist eine Enttäuschung 

eye home zur Startseite
Minifuzi 30. Jan 2017

Ich weiß leider nicht ob ich de einzige mit diesem Problem bin aber: Nach dem Update habe...

Bill S. Preston 24. Jan 2017

Ich würde für Shield TV auf jeden Fall SPMC empfehlen anstelle des originalen Kodi. Mit...

Moe479 20. Jan 2017

alten scheiß neu verpacken geht immer ... solange der scheiß dann wieder mehr gekauft...

DWolf 19. Jan 2017

Nana, jetzt kein Fanboy geblubber. Die PS Vita ist auch Android und die ist zum zocken...

Leberkäs mit Ei 19. Jan 2017

Danke für den Tipp. Werde jetzt aber denke ich erst einmal beim Shield bleiben. Die...



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