• IT-Karriere:
  • Services:

Shenzhen Metro: China testet U-Bahn-Ticket-Bezahlung mit Gesichtserkennung

Die Nutzung von Gesichtserkennung wird in China weiter ausgebaut. Die Shenzhen Metro testet das Bezahlen mit dem Gesicht. Im Moment nur an einem einzigen Bahnhof, der Ausbau ist Medienberichten zufolge aber geplant.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Shenzhen Metro testet Gesichtserkennung vor dem Betreten der Bahnsteige.
Die Shenzhen Metro testet Gesichtserkennung vor dem Betreten der Bahnsteige. (Bild: Shenzhen Metro)

In der Tech-Metropole Shenzhen wird das Bezahlen von U-Bahn-Fahrten mit dem Gesicht getestet, wie die South China Morning Post berichtet. Die Shenzhen Metro testet ein neues System an der Futian Station im Zentrum der Stadt. Hier kreuzen sich die Linien 2 und 3, zudem beginnt die neue Flughafen-Linie 11 hier und der Hochgeschwindigkeitsbahnhof der neuen Linie Hong Kong ist ebenfalls im Tunnelsystem leicht erreichbar.

Stellenmarkt
  1. McFIT GmbH & Co. KG, Berlin
  2. Hays AG, Nürnberg

Die Shenzhen Metro gehört zu den U-Bahn-Systemen, bei denen normalerweise mit einem E-Ticket bezahlt wird, ähnlich der Londoner Oyster Card. Dazu kann sich jeder Nutzer eine sogenannte Shenzhen-Tong-Smartcard kaufen, die mit Nahbereichsfunk ausgestattet ist und auf die Guthaben geladen werden kann. Die gibt es auch als Smartphone-Variante. Zusätzlich sind aber auch Einzeltickets verfügbar. Das Bezahlen mit der Gesichtserkennung ist also eine weitere Möglichkeit. Dafür muss das eigene Gesicht jedoch mit einem Zahlungsaccount verknüpft werden.

Aus dem Bericht der Post geht aber nicht hervor, wie das im Detail funktionieren soll. Die Kosten der Fahrt werden normalerweise distanzbasiert berechnet, was die Shenzhen Tong sehr praktisch macht. Da die Gesichtserkennung aber nur in Futian funktioniert, fehlt der Check- oder Tap-out aus dem U-Bahn-System. Es bleibt also unklar, ob für die Testphase pauschal abgerechnet wird oder parallel beispielsweise eine Shenzhen Tong beim Verlassen der U-Bahn genutzt werden muss.

Dem Bericht zufolge soll das System später ausgebaut werden. Details fehlen aber noch.

Der Einsatz von Gesichtserkennung in der Shenzhen Metro ist insofern interessant, als es sich um eines der modernsten Systeme in China handelt. Gleichzeitig baut der Staat das U-Bahn-System in rekordverdächtigem Tempo aus und viele chinesische Tech-Konzerne haben hier ihre Heimat. Was in Shenzhen getestet wird, könnte später auf andere Städte oder Gegenden angewandt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Steffo 16. Mär 2019

Totalitäre Staaten existieren. Das hat nichts mit Ideologie zu tun!

froggery 15. Mär 2019

Inwiefern? Kameraüberwachung mit Gesichtserkennung gab es auch vorher schon, und das...

Michael Graetz2 15. Mär 2019

China macht's genau richtig. Ich hoffe, dass Europa und ganz besonders Deutschland...


Folgen Sie uns
       


LG Gram 14 (14Z90N) im Test

Das LG Gram 14 ist weniger als 1 kg leicht und kann trotzdem durch lange Akkulaufzeit überzeugen. Das Deutschlanddebüt des Geräts ist gelungen.

LG Gram 14 (14Z90N) im Test Video aufrufen
Mobilfunk: UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet
Mobilfunk
UMTS-Versteigerungstaktik wird mit Nobelpreis ausgezeichnet

Sie haben Deutschland zum Mobilfunk-Entwicklungsland gemacht und wurden heute mit dem Nobelpreis ausgezeichnet: die Auktionstheorien von Paul R. Milgrom und Robert B. Wilson.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Coronakrise Deutsche Urlaubsregionen verzeichnen starke Mobilfunknutzung
  2. LTE Telekom benennt weitere Gewinner von "Wir jagen Funklöcher"
  3. Mobilfunk Rufnummernportierung darf maximal 7 Euro kosten

Differential Privacy: Es bleibt undurchsichtig
Differential Privacy
Es bleibt undurchsichtig

Mit Differential Privacy soll die Privatsphäre von Menschen geschützt werden, obwohl jede Menge persönlicher Daten verarbeitet werden. Häufig sagen Unternehmen aber nicht, wie genau sie das machen.
Von Anna Biselli

  1. Strafverfolgung Google rückt IP-Adressen von Suchanfragen heraus
  2. Datenschutz Millionenbußgeld gegen H&M wegen Ausspähung in Callcenter
  3. Personenkennziffer Bundestagsgutachten zweifelt an Verfassungsmäßigkeit

Apple: iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder
Apple
iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder

Das iPhone 12 ist mit einem 6,1-Zoll- und das iPhone 12 Mini mit einem 5,4-Zoll-Display ausgerüstet. Ladegerät und Kopfhörer fallen aus Gründen des Umweltschutzes weg.

  1. Apple iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max werden größer
  2. Apple iPhone 12 verspätet sich
  3. Back Tap iOS 14 erkennt Trommeln auf der iPhone-Rückseite

    •  /