Shenmue 3: Crowdfunding soll trotz Rekord weiterlaufen

Rund 6,33 Millionen US-Dollar: Mehr Geld als Shenmue 3 hat bislang kein anderes Spiel auf Kickstarter von der Community erhalten - aber das ganz große Ziel der offenen Spielwelt hat das Projekt klar verfehlt. Die Schwarmfinanzierung soll allerdings weitergeführt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Shenmue 3
Shenmue 3 (Bild: Ys Net)

Einen Monat, nachdem Sony das Projekt Shenmue 3 auf seiner Pressekonferenz auf der Spielemesse E3 2015 vorgestellt hat, ist die Kampagne auf Kickstarter beendet. Und das sehr erfolgreich: Knapp 70.000 Unterstützer haben den Entwicklern rund 6,33 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt - mehr Geld hat auf Kickstarter noch kein anderes Spiel erhalten.

Stellenmarkt
  1. Funktionsentwickler (w|m|d) Elektronik Automotive
    SALT AND PEPPER Technology GmbH & Co. KG, Ratingen
  2. Bilanzkreismanager (m/w/d)
    VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken
Detailsuche

Das ganz große Ziel hat Shenmue 3 allerdings verfehlt: Erst bei einer Gesamtsumme von zehn Millionen US-Dollar sollten Spieler laut dem von Yu Suzuki gegründeten Entwicklerstudio Ys Net in einer offenen Welt unterwegs sein. Möglicherweise wird es die aber trotzdem geben: Zum einen will Ys Net über eine eigene Plattform - ähnlich wie bei Star Citizen - weiter per Paypal Geld sammeln, wie unter anderem Dualshockers.com meldet. Zum anderen hat Sony angekündigt, das Projekt zu unterstützen. Ob die offene Spielwelt dann also doch realisiert wird, ist derzeit nicht bekannt.

Immerhin haben die Unterstützer in den letzten Stunden noch die Marke von sechs Millionen US-Dollar geschafft und so die Entwickler zur Implementierung eines erweiterten Kampfsystems verpflichtet. Shenmue 3 soll für Playstation 4 und den PC auf Basis der Unreal Engine 4 entstehen und im Dezember 2017 fertig werden.

Spieler sollen wie in den von Sega für die Dreamcast entwickelten und ab 2000 veröffentlichten, für damalige Verhältnisse sehr ambitionierten Vorgängern eine spannende - und gegebenenfalls auch offene Welt - erkunden können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  2. Fusionsgespräche: Orange und Vodafone wollten zusammengehen
    Fusionsgespräche
    Orange und Vodafone wollten zusammengehen

    Die führenden Netzbetreiber in Europa wollen immer wieder eine Fusion. Auch aus den letzten Verhandlungen wurde jedoch bisher nichts.

  3. Spielfilm: Matrix trifft Unreal Engine 5
    Spielfilm
    Matrix trifft Unreal Engine 5

    Ist der echt? Neo taucht in einem interaktiven Programm auf Basis der Unreal Engine 5 auf. Der Preload ist bereits möglich.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /