Shawn Layden: PS5-Games kaum unter 200 Millionen US-Dollar machbar

Risikovermeidung als oberstes Gebot: Der ehemalige Playstation-Manager Shawn Layden hat sich zu Entwicklungskosten von Games geäußert.

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Shawn Layden auf der Spielemesse E3 in Los Angeles
Shawn Layden auf der Spielemesse E3 in Los Angeles (Bild: Christian Petersen/Getty Images)

Die Entwicklung der großen Blockbuster für die Playstation 4 habe jeweils mindestens 100 Millionen US-Dollar gekostet, sagt Shawn Layden, der ehemalige Chef der Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios.

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Im Gespräch mit Bloomberg sagte Layden, er erwarte, dass die Produktionskosten sich bei jeder neuen Konsolengeneration ungefähr verdoppeln. Bei der PS5 würden sie also bei rund 200 Millionen US-Dollar liegen.

Layden macht keine konkreten Angaben dazu, welche der unter seiner Ägide hergestellten Titel wie teuer waren. Er war aber unter anderem für Uncharted 4, The Last of Us 2 und eine Reihe weiterer hochkarätiger Games mit zuständig.

Der Manager sieht die hohen Summen als Problem: "Wenn wir den Anstieg der Kosten nicht stoppen können, müssen wir versuchen, die Risiken zu verringern." Das würde bedeuten, dass es immer mehr Sequels geben würde. "Es könnte passieren, dass wir am Ende drei bis vier Silos von Spielen oder Spieltypen haben, die weiter existieren."

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Mit "Silos" meint Layden vermutlich, was momentan bei Call of Duty zu beobachten ist: Es gibt mehr oder weniger eng verknüpfte Titel wie das Free-to-Play-Angebot Warzone, plus ein Mobile Game und das jährliche Kaufspiel.

Spiele bieten zu viel Umfang

Shawn Laydon war ab 2014 Chef von Sony Computer Entertainment America (SCEA) und ab 2016 auch von Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios, den Entwicklerstudios des Konzerns. Er ist in der Community bekannt, weil er mehrere Jahre lang unter anderem die E3-Pressekonferenzen von Sony moderiert hat.

Ende 2019 hatte er sich überraschend bei Sony verabschiedet. Seitdem arbeitet er unter anderem als Berater bei einem Spieledienstleister namens Streamline Media Group.

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Laydon hatte sich bereits Mitte 2020 kritisch zum immer größeren Umfang von Games geäußert, und damit indirekt auch zu steigenden Kosten. Seiner Auffassung nach würde eine Dauer von 12 bis 15 Stunden oft ausreichen.

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