Abo
  • IT-Karriere:

Zu viele Blockbuster?

Golem.de: Momentan erscheint eine Großproduktion nach der anderen, in den nächsten Monaten geht das so weiter. Droht so etwas wie eine Übersättigung des Marktes?

Stellenmarkt
  1. SEITENBAU GmbH, Konstanz
  2. Beuth Hochschule für Technik Berlin, Berlin

Layden: Meistens werde ich gefragt, warum es nicht mehr Spiele gibt (lacht). Aber ganz ernsthaft: Wir haben rund 60 Millionen Playstations 4 verkauft, die Anzahl steigt weiter stark. Von diesen 60 Millionen Nutzern da draußen wird nicht jeder die typischen vier Games im Jahr kaufen. Wir haben durch die größere Basis aber auch größere Nischen, so dass wir ebenfalls die Spieler bedienen können und wollen, die sich etwa nur für Action-Adventures interessieren.

Aber es stimmt, bislang ist 2017 wirklich ein fantastisches Spielejahr. Wenn es nach mir geht, kann es aber auch gar nicht genug gute Games geben.

Golem.de: Wir wichtig sind passende Veröffentlichungstermine?

Layden: Games sind ein Stück weit ein Saisongeschäft, typischerweise ist das Timing sehr wichtig. Zum Jahresende haben die Leute schlicht mehr Geld. Aber ein bisschen ändert sich das. Horizon Zero Dawn etwa haben wir im Februar veröffentlicht, und zwar sehr erfolgreich. Batman Arkham Knight kam vor ein paar Jahren direkt nach der E3 heraus, und die Nachfrage ist quasi explodiert.

Die wirklich hochqualitativen Titel können wir inzwischen fast jederzeit veröffentlichen. Schwierig wird es, wenn fast zur gleichen Zeit noch ein ähnliches Spitzenspiel erscheint, wie es zeitweise im letzten Jahresendgeschäft der Fall war.

Golem.de: Wird es bei der Playstation 4 eine Phase geben, bei der sich Sony - ähnlich wie bei der PS3 - verstärkt um Casualgamer kümmert, etwa mit Titeln wie Singstar oder Little Big Planet?

Layden: Wir wollen natürlich weiter wachsen mit unserer Plattform. Die ersten 60 Millionen sind die einfachen 60 Millionen - die zweiten 60 Millionen sind die wahre Herausforderung. Das bedeutet natürlich auch, dass wir verstärkt Zielgruppen ansprechen müssen, die derzeit noch nichts mit einer PS4 anfangen können, etwa weil sie keine First-Person-Shooter mögen. Um diese Personen kümmern wir uns auch.

Ein Ansatz ist etwa Playlink. Damit kann man sein Smartphone zur Steuerung verwenden - ein Gamepad ist für viele Einsteiger zumindest am Anfang zu komplex. Aber wie bei jeder Playstation-Generation müssen wir natürlich die Zielgruppe allmählich erweitern. Das Spider-Man-Spiel wird uns da helfen. Jeder kennt Spider-Man, mit dieser Marke können wir neue Spieler gewinnen.

Golem.de: Wie schätzen Sie den Markt für Virtual Reality und VR-Spiele ein?

Layden: Wir haben Playstation VR letzten Oktober veröffentlicht. Seitdem haben wir etwas mehr als eine Million VR-Headsets verkauft - was schlicht daran liegt, dass wir nicht mehr produziert haben. Das Gerät verkauft sich sehr gut, in vielen Märkten waren wir ausverkauft. Tatsächlich rechnen wir damit, dass wir ab jetzt, also Juni 2017, die Nachfrage einigermaßen bedienen können.

Was die Spiele angeht, da probieren wir immer noch viel aus um herauszufinden, was die Kunden wirklich wollen. Mich erinnert das an die Anfangstage der Playstation, da mussten unsere Entwickler auch erst nach und nach lernen. Ich finde das sehr spannend! Auch ich selbst bin da noch am experimentieren - Resident Evil 7 war im VR-Modus beispielsweise einfach zu Hardcore für mich (lacht).

Golem.de: Was war eigentlich das letzte Spiel, das Sie gespielt haben?

Shawn Layden: Ich spiele ziemlich viel - die meisten Games aber nur zu etwa einem Drittel, dann fange ich mit einem neuen an. Das letzte, das mich wirklich lange beschäftigt hat, war Destiny. Da habe ich alles Wesentliche abgeschlossen - auch wenn man Destiny ja im Grunde nicht wirklich abschließen kann.

 Shawn Layden im Interview: Sony setzt auf echte PS 5 statt auf Konsolenevolution
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 13,95€
  2. 4,99€
  3. 4,75€
  4. 4,99€

Crass Spektakel 10. Jul 2017

Du erzählst mir hier echt Stories vom 486 von vor einem Vierteljahrhundert um dem PC...

Jack0fAllRaids 27. Jun 2017

Das ist so nicht richtig, gerade die Rollenspiele aus dem japanischen Markt machen eine...

h3nNi 27. Jun 2017

Ich freue mich immer sehr darüber, weil man dann bei ebay immer extrem günstig Spiele...

gadthrawn 27. Jun 2017

Hm.. Also mal aus Xbox 360 Sicht: Alte Spiele gibt es als Atari Compilation - Centipede...

Garius 26. Jun 2017

Von der PSP gab es auch zig Revisionen/Modelle. Sogar von Release an (WiFi u. 3G...


Folgen Sie uns
       


Speedport Pro - Test

Der Speedport Pro ist gerade im WLAN verglichen mit dem älteren Speedport Hybrid eine Verbesserung. Allerdings zeigt sich in unserem Test auch, dass die maximale Datenrate nicht steigt. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Speedport Pro - Test Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

Elektromobilität: Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?
Elektromobilität
Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?

Veteranen der deutschen Autoindustrie wollen mit Canoo den Fahrzeugbau und den Vertrieb revolutionieren. Zunächst scheitern die großen Köpfe aber an den kleinen Hürden der Startupwelt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. EU Unfall-Fahrtenschreiber in Autos ab 2022 Pflicht
  2. Verkehrssenatorin Fahrverbot für Autos in Berlin gefordert
  3. Ventomobil Mit dem Windrad auf Rekordjagd

Online-Banking: In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit
Online-Banking
In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit

Zum 14. September 2019 wird ein wichtiger Teil der Zahlungsdiensterichtlinie 2 für die meisten Girokonto-Kunden mit Online-Zugang umgesetzt. Die meist als indizierte TAN-Liste ausgegebenen Transaktionsnummern können dann nicht mehr genutzt werden.
Von Andreas Sebayang

  1. Banking-App Comdirect empfiehlt, Sicherheitswarnung zu ignorieren

    •  /