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Sharing-Economy: Elektrotretroller gehen in Europa in den Verleih

Der Vermieter Lime bietet in Paris und Zürich kleine Roller mit Elektromotorunterstützung an. Die Tretroller werden per Smartphone-App ausgeliehen und können überall stehen gelassen werden. In den USA hat dies Ärger verursacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Lime-Tretroller in Paris
Lime-Tretroller in Paris (Bild: Lime)

Fahrräder und Autos lassen sich in Großstädten schon lange für nur wenige Minuten ausleihen, nun folgen Tretroller mit Elektromotorunterstützung. Der US-Anbieter Lime bringt nach anfänglichen Schwierigkeiten im Heimatland seine E-Scooter in Paris und Zürich zu Tausenden auf die Straßen. Nutzer können die Roller mit einer Smartphone-App ausleihen. Das Vermietungssystem sieht vor, dass die Tretroller einfach auf dem Bürgersteig stehen gelassen werden, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Das ist auch bei vielen Fahrrad- und Elektrorollerverleihsystemen der Fall.

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Die Preise für Limes Tretroller in Paris sind recht hoch. Der Ausleihvorgang kostet immer einen Euro, danach sind 0,15 Euro pro Minute fällig. Verglichen mit Taxi und Bus ist das zumindest für Züricher Verhältnisse extrem günstig, doch die Nutzung empfiehlt sich nur für kurze Strecken.

In den USA stießen die Tretroller auf Kritik. Nutzer fahren dort gelegentlich über Bürgersteige, ohne auf Fußgänger zu achten und lassen ihre Fahrzeuge nach der Mietzeit einfach im Weg liegen. Zudem wurden laut US-Medien Klagen von Stadtverwaltungen laut, die nicht um Erlaubnis gefragt worden seien, ob die Tretroller vermietet werden dürften.

In Paris fragte Lime laut einem Bericht von CNN hingegen um Erlaubnis und arbeitet an einem Codex für Nutzer, dem zufolge sich diese von Bürgersteigen fernhalten müssen und Fußgänger nicht behindern dürfen.

Die Lime-Roller in den USA sind mit einem digitalen Tacho ausgestattet und können mit ihrem 250-Watt-Motor Geschwindigkeiten von etwa 24 km/h bei einer Reichweite von rund 30 km erreichen. Die massiven Räder haben einen Durchmesser von ungefähr 20 cm. Das Betreiberunternehmen lädt die Akkus über Nacht und verteilt sie jeden Morgen in der Stadt.

In Deutschland sind Leihfahrradsysteme seit längerem etabliert. Die Bahn startete im März 2017 in Berlin mit dem Sponsor Lidl Deutschland das Verleihsystem Lidl Bike. Im Einsatz sind 3.500 Fahrräder. Lidl-Bikes können an jeder Straßenecke zurückgegeben werden. Im Mai 2017 kam in der Hauptstadt das Unternehmen Nextbike dazu, das es zuvor schon in anderen Städten gab. Beide arbeiten mit einer App zum Vermieten der Räder.

In Berlin gibt es zudem Obike aus Singapur und Mobike aus China. In vielen anderen Städten existieren ähnliche Systeme, doch ein E-Tretrollerverleih ist wegen Problemen mit der Straßenverkehrsordnung (StVO) bisher nicht gestartet. Roller mit elektrischem Antrieb, die schneller als 6 km/h fahren, müssen hierzulande eine Straßenzulassung besitzen.

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Oh je 26. Jun 2018

zu jedem Thema hanebüchenen Blödsinn abzusondern. Wenn dann sind die Dinger eher...

mfeldt 26. Jun 2018

Aber nur wenn sich die Bewohner der Stadt verpflichten nicht ihrerseits per Autor durch...

mfeldt 25. Jun 2018

Einzelfahrten sind immer jenseits von gut und böse. mit dem Roller ist aber immer...


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