Shared Mobility: Nur ein E-Scooter-Unfall auf 27.933 Fahrkilometer

Im Vergleich ist E-Scooter-Fahren nicht gefährlicher als andere Verkehrsmittel. Doch die Unfälle verlaufen anders.

Artikel veröffentlicht am ,
E-Scooter-Nutzerin in Italien
E-Scooter-Nutzerin in Italien (Bild: Emanuele Cremaschi/Getty Images)

E-Scooter sind nur an 0,8 Prozent der Verkehrsunfälle in Deutschland beteiligt. Das hat der Verband der E-Scooter-Betreiber-Plattform Shared Mobility am Wochenende erklärt. Das Statistische Bundesamt hatte zuvor gemeldet, dass es im Jahr 2020 in Deutschland über 2.100 Unfälle mit 2.000 Verletzten und fünf Toten mit Elektro-Tretrollern gab.

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Angesichts von 60,1 Millionen gefahrenen Kilometern bei den E-Scooter-Anbietern zuzüglich der Anzahl von privaten E-Scootern in Deutschland "sind 2.155 Unfälle mit Personenschaden ein sehr geringer Wert von einem Unfall auf 27.933 zurückgelegte Fahrkilometer 2020, wenn man nur die Sharing-Anbieter betrachte", erklärte Shared Mobility.

Grundsätzlich sehe man E-Scooter als sicheres Verkehrsmittel an und fordere eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur zum Schutz der Nutzer von "Mikromobilität".

Nachts betrunken auf dem E-Scooter

Laut einer Studie verunfallten 89 Personen mit einem E-Scooter. 435 Fahrradfahrer dienten als Vergleichsgruppe. E-Scooter-Unfälle ereigneten sich häufig nachts (37 versus 14 Prozent) und 28 Prozent (Fahrradfahrer: 6 Prozent) der Verunfallten standen unter Alkoholeinfluss.

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Die Verletzungsmuster sind ebenfalls höchst unterschiedlich. 54 Prozent der E-Scooter-Fahrer erlitten ein Kopf- oder Gesichtstrauma mit zum Teil schweren Kopf- (14 Prozent) oder Gesichtsverletzungen (16 Prozent). Frakturen der oberen Extremitäten waren häufiger als Frakturen der unteren Extremitäten.

In der retrospektiven Studie wurden Unfälle mit E-Scootern und Fahrrädern in Bezug auf Demografie, Unfallmechanismus, Diagnostik, Verletzungsmuster, Notfallversorgung sowie Operationen und stationäre Aufenthalte erfasst und analysiert.

Zu den Gründungsmitgliedern der Plattform Shared Mobility (PSM) gehören sowohl Carsharing-Anbieter als auch E-Tretroller-Verleiher wie Dott, Lime, Spin, Tier und Voi sowie die Carshareringfirmen Miles, Sharenow und Weshare.

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Browny 30. Mär 2021

...lass dir doch nichts vormachen, 99,9% des Suezkanals sind frei befahrbar und werden...

himbuin 29. Mär 2021

Also wenn ich mal überlege, dass wir bei uns in der Stadt pro Anbieter locker 200-400...

Bananularphone 29. Mär 2021

Gefährlicher ist das eher für schnellere Verkehrsteilnehmer. Radfahrer, Läufer...

xMarwyc 28. Mär 2021

Also die Roller die unser regionalen Stadtwerke anbieten trägst du nicht mal eben so rum. xd



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