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Verfügbarkeit und Fazit

Statt auf Action liegt der Schwerpunkt in Shadow of the Tomb Raider etwas stärker auf Rätseln und anderen Adventure-Elementen. Wir müssen etwa Wasser umleiten, damit eine Hängebrücke zugänglich wird, oder an einer Art riesigem Zahlenschloss den Code herausfinden. Die Puzzles sind fair gemacht, vor allem aber sind sie überwiegend etwas kleiner und übersichtlicher dimensioniert als in den Vorgängern. Nicht verschweigen wollen wir, dass der normale Spielfluss gelegentlich von kurzen, aber dramatisch gemachten interaktiven Fluchtsequenzen unterbrochen wird - mehr wollen wir darüber besser nicht verraten.

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Nett: Wir können den Schwierigkeitsgrad fürs Klettern, Kämpfen und Knobeln getrennt einstellen. Wer mag, wählt also besonders harte Feuergefechte oder bekommt beim Kraxeln und Rätseln hilfreiche Hinweise eingeblendet - die Aufgaben an sich werden aber nicht einfacher.

Die Grafik macht einen klasse Eindruck: Höhlen sind wunderbar ausgeleuchtet, Siedlungen lebendig und die Animationen aufwendig. Sogar der Dschungel wirkt mit seinem Gewirr unterschiedlichster Pflanzen und mit vielen Felsklippen samt schöner Aussicht relativ glaubwürdig. Immer wieder gibt es längere Zwischensequenzen, in denen Lara und ihr Begleiter Jonah zu sehen sind. Teils laufen diese Szenen in der Engine ab, teils sind sie vorberechnet. Zum Test lag uns das Spiel nur auf der Playstation 4 vor, technische Probleme sind uns nicht aufgefallen.

Shadow of the Tomb Raider erscheint am 14. September 2018 für Windows-PC (rund 60 Euro) sowie für Xbox One und Playstation 4 (jeweils rund 70 Euro). Auf PS Pro und Xbox One X können Spieler zwischen einem Renderingmodus mit hoher Auflösung oder mit hoher Bildrate wählen - die Unterschiede sind aber kaum zu sehen. Die PC-Version (Systemanforderungen) erhält vermutlich später noch Unterstützung für Raytracing. Details oder den Termin hat Publisher Square Enix noch nicht bekanntgegeben.

  • Lara seilt sich in einer Höhle ab ... (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Im Dschungel greift Lara Croft aus einem Hinterhalt mit Pfeil und Bogen an. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Schön, aber etwas unübersichtlich - gemeint ist der Talentbaum, nicht die Spieleheldin. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Erst nach und nach kommt Hauptfigur Lara dahinter, wie diese Maschine funktioniert. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Auf einer Feier in Mexiko muss sich Lara tarnen. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • In düsteren Höhlen gibt es düstere Geheimnisse. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Erklärtexte werden zum Teil direkt in die Welt eingeblendet. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Der Bogen und die anderen Waffen können verbessert werden. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • In einer Siedlung gibt es auch Nebenaufgaben für die Bevölkerung. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Funkgerät hält Lara den Kontakt zu ihrem Begleiter. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Der Schwierigkeitsgrad lässt sich individuell anpassen. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
  • Die Steuerung auf der Playstation 4 wirkt sehr durchdacht. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)
In düsteren Höhlen gibt es düstere Geheimnisse. (Bild: Square Enix/Screenshot: Golem.de)

Es gibt weder einen Multiplayermodus noch Mikrotransaktionen, aber ein Season Pass ermöglicht später Zugriff auf weitere Gräber-Herausforderungen. Die Lokalisierung finden wir insgesamt gelungen. Audioausgabe und Untertitel lassen sich per Menü umstellen, so dass Spieler auch mit der englischsprachigen Lara antreten können. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten.

Fazit

Wer sich vom "Schatten" im Titel von Shadow of the Tomb Raider schön viel Düsternis verspricht, wird enttäuscht. Das neue Abenteuer von Lara Croft ist zumindest gefühlt über weite Strecken nur minimal abgründiger als ein Wanderurlaub mit dem Alpenverein - trotz Apokalypse. Dabei ist das Programm durchaus unterhaltsam, weil es einen stetigen Wechsel von Kletterpartien, mehr oder weniger simplen Rätseln, Entdeckungen, Schleicheinlagen und natürlich auch Kämpfen gibt. Das ist bis auf die Handlung alles richtig gut gemacht, und speziell von den spannenden Schleich- und Kampfpassagen hätten wir uns sogar mehr gewünscht.

Langfristig hat uns der lineare Ablauf des Abenteuers gestört. Im Vergleich gefallen uns in diesem Punkt sowohl die Vorgänger als auch Spiele wie The Lost Legacy besser. Speziell dieser in einem vergleichbaren Szenario angesiedelte letzte Ableger von Uncharted punktet mit einem Gefühl von Freiheit, das uns in Shadow of the Tomb Raider wirklich fehlt - nebenbei hat er auch interessantere Hauptfiguren.

Zu Hochform läuft Shadow of the Tomb Raider in einigen toll umgesetzten, aber kurzen Abschnitten auf. Auch die Grafik macht mit ihren stimmigen Details einen prima Eindruck - in einige der schön ausgeleuchteten Umgebungen würden wir am liebsten eintauchen. Ein Extralob gibt es für die in unterschiedlichen Kategorien anpassbaren Schwierigkeitsgrade, in dieser Form wünschen wir uns das künftig öfter.

Diese Stärken können Probleme bei der Handlung und dem allgemeinen Spielgefühl nicht ganz ausbügeln. Fans der Serie werden die Anschaffung trotzdem nicht bereuen - dazu ist auch "Shadow" viel zu sehr ein typisches Tomb Raider.

 Shadow of the Tomb Raider im Test: Lara und die Apokalypse Lau
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_2xs 12. Sep 2018

Nein, es ging mir darum, daß sie jetzt wieder anfangen die Brüste größer zu machen, aber...

Vaako 11. Sep 2018

Kann ich nach vollziehen wenn man zu viele Assassins Creed und ähnliche openworld Titel...

eidolon 11. Sep 2018

Hier redet aber keiner von "Mist". Es gibt ein paar Kritikpunkt, die hat aber jedes...

AmigaFreak 11. Sep 2018

Euren Negativpunkt, das es weniger Schießereien gibt finde ich sehr positiv. Das ist das...

countzero 11. Sep 2018

Ja, das liest sich alles ziemlich komisch. Die Benutzeroberfläche wir oft von anderen...


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