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Armband erfordert festen Sitz

Die Qualität und die Lautstärke lassen sich zum einen durch die Position des Zeigefingers, zum anderen durch den Sitz des Sgnl-Bands selbst beeinflussen. Wie uns Innomdle Lab erklärte, muss das Armband recht fest am Handgelenk sitzen, damit der Schall optimal über den Knochen übertragen werden kann. Wie bei einem herkömmlichen Uhrenarmband können Nutzer einzelne Glieder entfernen, um den Sitz zu korrigieren.

  • Sgnl ist ein Armband, das per Knochenschall Telefonate an den Finger des Trägers überträgt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Armband kann an Smartwatches oder herkömmliche Uhren montiert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Größe wird wie bei herkömmlichen Uhrenarmbändern eingestellt, indem Elemente entfernt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sgnl an einer Apple Watch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sgnl gibt es in verschiedenen Farben und Größen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Haupt-Bedienungsknopf von Sgnl (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Steckt der Nutzer den Finger ins Ohr, kann er dank Knochenschallübertragung seinen Gesprächspartner hören. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Größe wird wie bei herkömmlichen Uhrenarmbändern eingestellt, indem Elemente entfernt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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An den straffen Sitz mussten wir uns erst einmal gewöhnen: Der Hauptteil des Sgnl-Bandes ist starr, weshalb es bei schmalen Handgelenken womöglich etwas unangenehm zu tragen ist. Sgnl gibt es in verschiedenen Breiten, um es mit möglichst vielen Uhren nutzen zu können.

Sgnl kann nicht nur Anrufe annehmen, sondern verfügt auch noch über weitere Funktionen. So können Nutzer bis zu fünf Nummern mit dem Band verknüpfen, die bei jeweiligem Druck auf den großen Bedienungsbutton angerufen werden. Außerdem dient Sgnl als Schrittzähler. Die Konfiguration nehmen Nutzer über eine eigene App vor, in der auch die Fitnesswerte eingesehen werden können.

Fazit

Sgnl mag eigenartig aussehen, funktioniert aber überraschend gut. Wir können das Audiosignal gut verstehen; hätten wir uns nicht auf einer lauten Messe aufgehalten, wäre das Ergebnis noch besser gewesen.

So innovativ die Technik ist, kann man sich natürlich dennoch darüber streiten, ob man mit Hilfe seines Fingers telefonieren muss und welchen wirklichen Vorteil dies gegenüber einem herkömmlichen Telefonat per Smartphone hat. Uns fallen spontan kaum Gelegenheiten ein, in denen es ein Vorteil ist, sich seinen Finger ins Ohr zu stecken, anstatt schnell das Mobiltelefon aus der Tasche zu ziehen - außer vielleicht bei Regen.

Die Crowdfunding-Unterstützer hatten offenbar keine Bedenken. Innomdle Lab konnte auf Kickstarter und Indiegogo insgesamt fast 3,7 Millionen US-Dollar sammeln. Die Backer sollen Ende Januar 2018 ihr Sgnl-Band erhalten, der allgemeine Marktstart soll im März oder April 2018 erfolgen. Sgnl soll 250 US-Dollar kosten.

 Sgnl im Hands on: Sieht blöd aus, funktioniert aber
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