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SG5-Reihe: Toshiba packt 1 TByte auf eine SSD im M.2-Format

Neuer Flash-Speicher und gesteigerte Kapazität: Toshibas SSDs der SG5-Reihe basieren auf dem hauseigenen 15-nm-TLC-NAND, was bis zu 1 TByte Speicherplatz in M.2- und 2,5-Zoll-Bauweise ermöglicht.

Artikel veröffentlicht am ,
SSDs der SG5-Reihe
SSDs der SG5-Reihe (Bild: Toshiba)

Toshiba hat die SG5-Serie vorgestellt, eine SSD-Modellreihe mit Flash-Drives im 2,5-Zoll- und M.2-Formfaktor. Durch den neuen Flash-Speicher mit 15-nm-Technik und drei Bits pro Speicherzelle (TLC, Triple Level Cell) packt Toshiba bis zu 1 TByte in die SSDs. Für ein 2,5-Zoll-Modell ist das zwar keine echte Neuigkeit, SSDs in M.2-Bauweise mit dieser Kapazität und einer Länge von 80 mm sind allerdings vergleichsweise selten, da hier das 22110-Format vorherrscht.

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Die SG5-Modelle sind vornehmlich für OEMs gedacht, dürften also beispielsweise in Ultrabooks Verwendung finden. Toshiba verbaut in seinen SSDs den neuen, hauseigenen NAND-Flash mit 15-nm-Fertigungsverfahren und Triple Level Cells. Dieser wird auch bei den Trion 150 des Tochterunternehmens OCZ eingesetzt. Vermutlich wird erneut ein Phison-Controller mit Toshiba-Firmware verwendet, was uns der Hersteller aber bisher nicht bestätigt hat.

  • SG5 im M.2-Format (Bild: Toshiba)
  • SG5 im 2,5-Zoll-Format (Bild: Toshiba)
  • SG5 im 2,5-Zoll- und im M.2-Format (Bild: Toshiba)
SG5 im M.2-Format (Bild: Toshiba)

Jedes 15-nm-TLC-Die fasst 128 GBit, was erklärt, warum Toshiba das M.2-Kärtchen für 1 TByte doppelseitig bestücken muss: Jedes Package besteht aus 16 Dies, ein Chipgehäuse kommt ergo auf 256 GByte und es braucht davon vier, also zwei auf jeder Seite der SSD. Die Varianten mit 512 GByte oder weniger Gesamtkapazität sind einseitig bestückt, was sie etwas dünner macht. Eines der wenigen anderen 1-TByte-Modelle im M.2-Format ist Samsungs PM953.

Angebunden sind die SG5-Modelle über die Sata-6-GBit/s-Schnittstelle, der TLC-Flash wird aber offenbar anders als bei den Consumer-Pendants nicht in einem Pseudo-SLC-Modus betrieben. Toshiba nennt eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 545 und eine Schreibrate von bis zu 388 MByte pro Sekunde - die kleineren Modelle dürften etwas langsamer lesen und schreiben.

Muster der SG5-SSDs sollen im ersten Quartal 2016 verfügbar sein.



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silverseraph 18. Feb 2016

Die Aussage finde ich schon ziemlicher Quatsch dahingehend, dass nicht jedes Notebook...


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