SFZ TK: Bundesregierung will an die Verschlüsselung in der Cloud

Das gemeinsame Forschungszentrum von Polizei und Geheimdiensten, SFZ TK, untersucht detailliert die Verschlüsselung beim Cloud Computing. Die Ergebnisse werden laut Bundesregierung nicht veröffentlicht.

Artikel veröffentlicht am ,
SFZ TK: Bundesregierung will an die Verschlüsselung in der Cloud
(Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Die Bundesregierung will an die Daten der Nutzer in Cloud-Diensten und untersucht dazu die verwendete Verschlüsselung. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der Partei Die Linke hervor. Danach arbeitet das Strategie- und Forschungszentrum Telekommunikation (SFZ TK) an dem Projekt Cloud. In dem Antworttext heißt es, es "wurde die Verschlüsselung im Bereich des Cloud Computing im Allgemeinen behandelt."

Stellenmarkt
  1. Projektingenieur Netzführung Strom (m/w/d)
    MVV Netze GmbH, Mannheim
  2. IT Service Owner (m/w/d)
    Versicherungskammer Bayern Versicherungsanstalt des öffentlichen Rechts, München
Detailsuche

In dem Strategie- und Forschungszentrum Telekommunikation (SFZ TK) seien das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei und der Geheimdienst Verfassungsschutz "gleichsam vertreten", so die Bundesregierung. "Alle Anstrengungen drehen sich darum, wie in neuen digitalen Kommunikationsplattformen die Telekommunikationsüberwachung umgesetzt werden kann." Nach Auswertung der Projektergebnisse würden diese den Sicherheitsbehörden dargestellt. "Eine Veröffentlichung ist nicht vorgesehen", heißt es weiter in der Antwort auf die Frage nach dem Aufgabenbereich des Zentrums.

Weitere Tätigkeitsfelder des polizeilich-geheimdienstlichen Zentrums seien die Studien "Entwicklung der Netze", "Next Generation Network" und "Rufnummernmanipulation".

Zum Auslesen, Erraten oder Knacken von Passwörtern von Internetdiensten oder Kommunikationsgeräten setzten der Auslandsgeheimdienst Bundesnachrichtendienst und der Inlandsdienst Verfassungsschutz "handelsübliche wie auch eigenentwickelte Hard- und Software ein".

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03.–04. Februar 2022, Virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    4. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Bereits im Dezember 2012 wurde berichtet, dass die Bundesregierung mit Hilfe des SFZ TK an der Überwachung von Cloud-Diensten arbeitet und dazu Gespräche mit der Deutschen Telekom, 1&1 und Telefónica O2 führt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Neuro-Chef 09. Apr 2013

Platzverweis und bei Nichtbefolgung zusammenschlagen bzw. wenn du Glück hast dich...

Neuro-Chef 09. Apr 2013

Ich werde wohl Piraten wählen, da ist zumindest das Programm deutlich besser. Es gibt...

nw42 04. Apr 2013

Knapp 3 Mio Islamische Gefährdungen alleine in 2011?! Ich habs gewußt ihr seid alle...

Smartcom5 03. Apr 2013

Nun jetzt wieder die Keule Sie sagen es einem doch schon unverhohlen schwarz auf...

__destruct() 03. Apr 2013

Mit den beiden wichtigen Unterschieden, dass ich erstens keinen Wohlstand dadurch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Radeon RX 6500 XT im Test
Die Flaschenhals-Grafikkarte

Knapp bemessen: Die Radeon RX 6500 XT taugt zwar für 1080p-Gaming, aber nur wenn bei den Grafikeinstellungen sehr genau hingeschaut wird.
Ein Test von Marc Sauter

Radeon RX 6500 XT im Test: Die Flaschenhals-Grafikkarte
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Autonome Schifffahrt: Mitsubishi lässt Fähre in Japan autonom fahren
    Autonome Schifffahrt
    Mitsubishi lässt Fähre in Japan autonom fahren

    Nach gut einem halben Jahr Training ist in Japan erstmals ein Schiff vollautonom gefahren.

  3. Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
    Corona-Warn-App
    Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

    Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Samsung 16GB DDR5-4800 199€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /