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SF600 und SF450: Corsairs neue SFX-Gold-Netzteile nutzen einen 92-mm-Lüfter

Kaum ein SFX- Netzteil ist so gut belüftet oder so effizient – und erst recht nicht beides zusammen: Corsairs neue SF-Modelle verwenden einen 92-mm-Lüfter und sind mit 80-Plus-Gold zertifiziert.
/ Marc Sauter
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SF600 mit 92-mm-Lüfter (Bild: Corsair)
SF600 mit 92-mm-Lüfter Bild: Corsair

Corsair hat zwei neue und ungewöhnliche Netzteile im SFX-Formfaktor vorgestellt: das SF450(öffnet im neuen Fenster) und das SF600(öffnet im neuen Fenster) . Beide Modelle nutzen einen 92-mm-Lüfter, der erst bei höheren Lasten anspringt, und sollen bedingt durch die 80-Plus-Gold-Zertifizierung sehr effizient arbeiten. Die meisten anderen SFX-Netzteile verwenden kleinere 80-mm-Propeller und sind für 80 Plus ohne zusätzliches Suffix oder für 80-Plus-Silber zertifiziert, Gold erreichen einzig Silverstones Strider-Modelle und ein Seaconic-Produkt.

Corsairs neue SF-Netzteile
Corsairs neue SF-Netzteile (01:54)

Das SF450 und das SF600 liefern die 450 und 600 Watt auf der 12-Volt-Schiene, was sich bei den Anschlüssen aber kaum bemerkbar macht: Das SF450 wird mit zwei 8-Pin-Kabeln ausgeliefert und das SF600 mit ebenfalls zwei PCIe-Steckern. Hinzu kommen jeweils ein Strang mit vier Molex- und vier Sata-Anschlüssen, der ATX- und der 4-Pin-Stecker für das Mainboard sind obligatorisch. Alle Kabel sind vollmodular und können ergo vom Netzteil entfernt werden.

Bis 20 Prozent Auslastung arbeiten beide SF-Modelle passiv, erst ab 90 respektive 120 Watt beginnt sich der Propeller zu drehen. Corsair wirbt mit unter 20 dB bei halber Auslastung oder geringer. Die Effizienz wird durch die 80-Plus-Gold-Zertifizierung vorgegeben: Bei 230 Volt, wie sie in Deutschland genutzt werden, muss eine Effizienz von 90, 92 und 89 Prozent bei 20, 50 und 100 Prozent Auslastung erreicht werden. Bei 115 Volt liegen die Werte etwas niedriger.

Interessant ist der Hintergrund der SF-Netzteile, da Corsair sie ursprünglich für das Bulldog-Gehäuse(öffnet im neuen Fenster) entwickelt hatte. Das nimmt nur SFX-Modelle auf, der Hersteller hatte aber selbst keine passenden Energielieferanten zur Hand. Der SFX-Formfaktor ist kompakter als der SFX-L, Netzteile in dieser Bauweise wiederum sind kleiner als solche im bekannteren ATX-Standard.


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