Sexuelle Übergriffe: Fünf Ex-Manager von Ubisoft festgenommen

Der ehemalige oberste Kreativchef sowie weitere frühere Führungspersonen von Ubisoft sind laut einem Medienbericht verhaftet worden.

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Logo von Ubisoft (Bild: Eric Piermont/AFP via Getty Images)

Die französischen Behörden haben in der Nähe von Paris nach einer längeren Ermittlungsphase mehrere ehemalige Manager von Ubisoft festgenommen. Die Zeitung Liberation schreibt, drei Personen seien am 3. Oktober 2023 und zwei weitere einen Tag später verhaftet worden.

Der mit Abstand bekannteste Ex-Manager ist Serge Hascoët, der das Portfolio von Ubisoft über die letzten Jahre als oberster Kreativchef entscheidend prägte. Hascoët verließ das Unternehmen bereits 2020 – offiziell auf eigenen Wunsch.

Unmittelbar zuvor hatte es innerhalb der Belegschaft zahlreiche Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe und Mobbing durch Hascoët gegeben. Er soll Mitarbeiterinnen und Kolleginnen mit drastischen Worten beleidigt und körperlich bedrängt haben.

Der Anwalt der Betroffenen sagte dem Medienbericht zufolge, dass es damals bei Ubisoft "systemische sexuelle Übergriffe" gegeben haben. Auch die anderen nun festgenommenen Personen arbeiten schon länger nicht mehr bei Ubisoft.

Das Unternehmen erklärte auf Anfrage des Magazins Gamesindustry, man sei nicht über die aktuellen Vorgänge informiert und könne deshalb keine weiteren Angaben zu den Vorgängen machen.

Assassin's Creed und Avatar

Die Firma hat mittlerweile das Führungsteam umgebaut und ein umfangreiches Maßnahmenpaket für den Schutz seiner weltweit rund 20.000 Angestellten umgesetzt. In letzter Zeit gab es keine neuen Berichte über interne Probleme mit sexuellen Übergriffen oder Mobbing.

Ubisoft steht kurz vor der Veröffentlichung des Actiospiels Assassin's Creed Mirage (Test auf Golem.de). Das nächste größere Spiel ist dann das in einer offenen Welt angesiedelte Avatar – Frontiers of Pandora, das am 7. Dezember 2023 auf den Markt kommen soll.

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