Sexismus-Skandal: 20 Angestellte müssen Activision Blizzard verlassen

In einer offiziellen Stellungnahme erklärt Activision Blizzard, dass im Rahmen der jüngsten Skandale 20 Menschen ihren Posten räumen mussten.

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Der Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen bei Activision Blizzard läuft seit Monaten.
Der Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen bei Activision Blizzard läuft seit Monaten. (Bild: DAVID MCNEW/AFP via Getty Images)

In einem Brief an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der inzwischen auch online zu lesen ist, erklärt Publisher Activision Blizzard, dass infolge der jüngsten Sexismus-Skandale im Unternehmen 20 Menschen gehen mussten. 20 weitere Personen wurden mit nicht näher benannten Disziplinarmaßnahmen sanktioniert.

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In dem Brief geht es auch darum, dass Activision Blizzard künftig genauer hinschauen will, wenn intern über eine sexistische oder toxische Arbeitsumgebung geklagt wird. Im Rahmen überarbeiteter Compliance-Regeln wurden demnach Instrumente geschaffen, gemeldete Fälle künftig schneller und genauer zu verfolgen und passende Maßnahmen zu ergreifen.

Um derartigen Vorfällen vorzubeugen, investiert das Unternehmen außerdem mehr Mittel, um entsprechende Trainings anbieten zu können und eine positive Arbeitskultur zu schaffen. Verantwortlich für diesen Konzernbereich ist Jennifer Brewer, die seit Juli 2012 bei Blizzard arbeitet und nun den Posten der Senior Vice President Ethics and Compliance bekleidet. In der Abteilung werden zudem 19 Vollzeitstellen geschaffen.

Laufende Klage noch nicht vom Tisch

Unterstützend sollen sogenannte Way To Play Heroes dabei helfen, bei entsprechenden Problemen Lösungen zu finden und Opfern zur Seite zu stehen. Zusätzliche Transparenz soll dabei helfen, Vorgänge genauer zu verstehen.

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Was Blizzards Vize-Präsidentin Fran Townsend in ihrem Brief an die Belegschaft ausließ, ist der Umgang mit einer Klage der DFEH (California Department of Fair Employment and Housing). Denn laut The Verge wehrt sich das Unternehmen gegen diese Klage und hat einen Antrag auf Pausierung gestellt. Vor allem aber deshalb, weil die Anwälte der gegnerischen Seite bereits im Namen einer anderer US-Behörde geklagt hatten und Activision Blizzard sie deshalb für befangen hält.

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