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Setup-Tool von Nvidia: Einfachere Geforce-Now-Installation auf dem Steamdeck

Cloud- Gaming per Handheld-Konsole ist gerade bei technisch anspruchsvollen Titeln ein häufiges Thema. Per Script wird die Konfiguration nun einfacher.
/ Martin Böckmann
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Geforce Now lässt sich jetzt deutlich einfacher und innerhalb weniger Minuten einrichten. (Bild: Martin Böckmann/Golem.de)
Geforce Now lässt sich jetzt deutlich einfacher und innerhalb weniger Minuten einrichten. Bild: Martin Böckmann/Golem.de

Nvidia hat ein Beta-Installationsprogramm für Geforce Now auf dem Vale Steamdeck zum Download bereitgestellt(öffnet im neuen Fenster) . Da es bisher keine Möglichkeit gibt, den Dienst direkt über den Steam-Client zu nutzen und ein Linux-Client fehlt, wird Geforce Now stattdessen im Browser dargestellt. Die Einrichtung erforderte bisher einige Schritt, die Nvidia jetzt automatisiert haben will. In unserem Test lief das nicht ganz reibungslos.

Die Schritte zur Einrichtung von Geforce Now im Browser sind für geübte Linux-Nutzer kein Problem, können aber gerade bei Verwendung der Bildschirmtastatur und Maus zur Geduldsprobe werden. Das Beta-Installationsprogramm wird im Desktop-Modus ausgeführt und installiert automatisch Google Chrome, fügt den Browser samt passendem Link als Nicht-Steam-App zum Steam-Client hinzu und starten den Login-Prozess bei Geforce Now.

Im Anschluss kann man die Anwendung wie ein Steam-Spiel auch aus dem Spiele-Modus starten und muss nicht mehr den Umweg über den Desktop-Modus gehen. Im kurzen Versuch klappten danach aber zunächst die Eingabefunktionen nicht mehr, in Chrome waren alle Controller-Funktionen deaktiviert. Die Lösung ist in diversen Foren, aber auch bei Nvidia selbst zu finden. Der Browser benötigt die entsprechende Berechtigung, um die auf Eingabegeräte zugreifen zu können.

Ganz ohne Kommandozeile geht es noch nicht

Mit dem Befehlt flatpak " --user override --filesystem=/run/udev:ro com.google.Chrome " erlauben wir dem Browser den benötigten Zugriff. Das Installationsprogramm müsste theoretisch in der Lage sein, auch diesen Befehl automatisch auszuführen – bisher ist das aber nicht der Fall. Nach einem Neustart zurück in den Steam-Modus lässt sich Geforce Now direkt aus dem Steam-Client heraus starten und kompatible Spiele laufen auf Anhieb mit der Standardbelegung für Gamepads.

Vielleicht handelt es sich auch nur um eine Beta-Krankheit, denn andere Nutzer berichten stattdessen, dass die Controller-Belegung vor dem Start der Anwendung im Steam-Client noch einmal bestätigt werden muss. Die Option Gamepad mit Maus-Trackpad muss dafür ausgewählt werden, auf unserem Testgerät war sie bereits vorausgewählt.

Auch Microsoft ermöglicht Cloud-Gaming auf dem Steamdeck über den Edge-Browser. Bisher bedarf es auch dafür etwas manueller Konfiguration, Microsoft selbst stellt dafür jeweils Anleitungen zur Verfügung. Die Performance ist nach unserem subjektiven Eindruck für die meisten AAA-Spiele gut, eine stabile Internetverbindung mit mehr als 100 MBit/s sowie schnelles WLAN sind dafür aber Voraussetzung.


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