Seti: Mond soll nach mikroskopischen Technosignaturen abgesucht werden
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Ein Forschungsteam des Seti-Instituts (Search for Extraterrestrial Intelligence), das sich mit der Suche nach außerirdischer Intelligenz beschäftigt, hat untersucht(öffnet im neuen Fenster), ob sich im Staub der Mondoberfläche mikroskopische Technosignaturen befinden könnten. Damit sind winzige, künstlich hergestellte Partikel gemeint, die möglicherweise aus dem interstellaren Raum stammen und sich auf dem Mond niedergelassen haben.
"Der Mond sammelt seit Milliarden von Jahren still und leise Material aus dem Weltraum an, von dem ein Großteil wahrscheinlich Milliarden von Jahren älter ist als der Mond selbst", teilt Lewis Pinault in einer Erklärung(öffnet im neuen Fenster) mit. "Wir fragen uns, ob diese uralte Ansammlung mikroskopisch kleiner Spuren Technologien enthalten könnte, die schon lange existierten, bevor Menschen überhaupt zum Himmel aufblickten."
Tatsächlich entdeckte der Forscher keine Spuren von Technosignaturen auf der Mondoberfläche, es geht vielmehr um die wissenschaftliche Überprüfbarkeit.
Der Mond als ideales Archiv
Diese neue Studie konzentriere sich dabei auf vergangene außerirdische Gemeinschaften, die ihr Wissen möglicherweise in beständigen Partikeln bewahrt haben. Diese Gemeinschaften müssen heute nicht mehr existieren.
Wie das Institut hervorhebt, gibt es auf der Mondoberfläche weder fließendes Wasser noch eine nennenswerte Atmosphäre wie auf unserem Planeten. Überdies hat der Mond seit etwa vier Milliarden Jahren, also kurz nach der Entstehung des Sonnensystems vor 4,5 Milliarden Jahren, Staub aus seiner Umgebung aufgenommen. Da der Mond nur eine sich langsam verändernde Geologie aufweist, ist er ein ideales Langzeitarchiv für Staub aus dem Sonnensystem und dem interstellaren Raum.
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