Set-Top-Box: Apple TV schrumpft leicht und wird schneller

Der Apple TV A1469, den die Federal Communications Commission (FCC) zur Zulassung in den USA in den offiziellen Dokumenten(öffnet im neuen Fenster) der Behörde auflistet, weist eine Kantenlänge von 93,78 mm auf. Das aktuelle Modell ist 99 mm lang.

Das Diagramm, das dem Dokument beiliegt, zeigt ansonsten keine Veränderungen gegenüber dem aktuellen Modell. Nach wie vor arbeitet das neue Gerät mit einem WLAN-Modul. Den Dokumenten nach handelt es sich um den Dual-Band-Chip BCM4334 von Broadcom(öffnet im neuen Fenster) , der auch im iPhone 5, dem iPad 4 und dem iPad Mini sowie dem iPod Touch 5G zum Einsatz kommt und zusätzlich Bluetooth 4 unterstützt.
Wie die Gerüchteseite Macrumors(öffnet im neuen Fenster) berichtete, wurde bei den Updates, die für das Apple TV zusammen mit iOS 6.1 veröffentlicht wurden, auch eine Variante für ein bislang unbekanntes "AppleTV3,2"-Modell zur Verfügung gestellt. Dabei könnte es sich um das neue, kompaktere Apple TV handeln.
Im aktuellen Modell arbeitet ein betagter Single-Core-A5. Anandtech(öffnet im neuen Fenster) hat die Firmware für das neue Apple-TV-3,2-Modell untersucht und festgestellt, dass darin der s5l8947x 'A5x' zum Einsatz kommt. Dieses System-on-a-Chip (SoC) besitzt einen 4-Kern-Grafikchip und eine Zweikern-CPU und wird bislang im iPad 3 eingesetzt.
Das neu veröffentlichte Update für Apple TV ermöglicht es, die Set-Top-Box mit einer Bluetooth-Tastatur zu bedienen, was besonders bei der Suche und in iTunes Vorteile gegenüber der Fernbedienung bringt. Außerdem kann der Anwender fortan seine gekaufte Musik über iCloud abspielen. Die Up-Next-Funktion zeigt wie unter iTunes 11 an, welches Stück aus der Playliste als Nächstes gespielt wird.
Anfang 2012 stellte Apple die neue Generation seiner Set-Top-Box vor, die erstmals die volle HD-Auflösung 1080p unterstützt. Das alte Apple TV der zweiten Generation unterstützte nur 720p. Apple TV kostet 109 Euro.
Apple verkaufte im abgelaufenen Geschäftsquartal 2 Millionen Apple TV. Das sind 60 Prozent mehr Geräte gewesen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.



