Abo
  • IT-Karriere:

Services: HPE gründet weiteren Konzernteil aus

Der Umbruch beim IT-Konzern Hewlett Packard ist noch nicht zu Ende. Jetzt will der Konzern eine weitere Sparte abstoßen und mit einem Partner zusammenlegen. 100.000 Beschäftigte sind betroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
HPE-Abspaltung
HPE-Abspaltung (Bild: HPE)

Hewlett Packard Enterprise (HPE) gründet seine Servicesparte aus und legt sie mit Computer Sciences Corp (CSC) zusammen. Das gaben die Partner nach Börsenschluss in New York bekannt. Das Volumen der Fusion beträgt 8,5 Milliarden US-Dollar.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Neckarsulm
  2. Weischer.Solutions GmbH, Hamburg

Betroffen von der Abspaltung sind rund 100.000 Beschäftigte bei HPE. In dem Unternehmen sind seit der Aufspaltung im vergangenen Herbst das Servergeschäft, Storage, Aruba-Wifi und Networking, die Software mit IT Ops, Big Data, Security und Services zusammengefasst. Zusammen sind dort 200.000 Mitarbeiter tätig.

Nach Angaben von HPE bringt die Transaktion den Aktionären 8,5 Milliarden US-Dollar. Die Hälfte des neuen Gemeinschaftsunternehmens wird HPE gehören. HPE-Chefin Meg Whitman wird einen Platz im Verwaltungsrat übernehmen. In der Firma HP Inc. laufen alle Druck- und PC-Produkte unter dem alten Firmenlogo.

Wie aus dem Unternehmen zu erfahren war, wird die Aufspaltung als erfolgreich angesehen.

Für das zweite Quartal meldete HPE einen Umsatzanstieg um ein Prozent auf 12,7 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn kletterte um fünf Prozent auf 320 Millionen US-Dollar.

Konzentration auf Hardware

Die Serverbranche ist weiter durch die Verlagerung von Daten und Diensten in die Cloud im Umbruch. HPE steht hier unter Druck durch Amazon, Alphabet und Microsoft, aber auch durch den chinesischen Konzern Huawei, der Server herstellt und im Cloud-Bereich mit der Deutschen Telekom zusammenarbeitet.

Über 80 Prozent des weltweiten Datenverkehrs zwischen Rechenzentren wird noch vor dem Jahr 2020 aus der Cloud kommen, so eine Prognose des Eco, Verband der Internetwirtschaft. "Vier von fünf Datenzentren werden laut Studien schon 2019 Clouddaten verarbeiten", sagte Andreas Weiss, Direktor der EuroCloud Deutschland_Eco, der sich auf den Cisco Global Cloud Index bezog.

HPE will sich so mehr auf sein Hardwaregeschäft konzentrieren. "Wir schaffen zwei großartige Unternehmen, die sich stärker auf eingegrenztes Geschäftsbereiche konzentrieren werden", sagte Whitman in einem Interview.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-55%) 44,99€
  2. (-80%) 5,99€
  3. 22,49€
  4. 69,99€ (Release am 25. Oktober)

traumvogel 26. Mai 2016

Es ist ja schön, dass hier wenigstens mal kurz auch von den betroffenen Mitarbeitern die...


Folgen Sie uns
       


Razer Blade Stealth 13 mit GTX 1650 - Hands on (Ifa 2019)

Von außen ist das Razer Blade Stealth wieder einmal unscheinbar. Das macht das Gerät für uns besonders, da darin potente Hardware steckt, etwa eine Geforce GTX 1650.

Razer Blade Stealth 13 mit GTX 1650 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

    •  /