Service: Telekom verspricht kürzeres Warten auf Techniker

Nur noch wenige Stunden auf den Telekom-Techniker warten, das würde der Telekom-Chef gerne versprechen. Doch er traut sich noch nicht so richtig.

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VDSL von der Telekom
VDSL von der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Telekom-Chef Timotheus Höttges will die Wartezeit, bis der Telekom-Techniker eintrifft, verkürzen. "Unsere Kunden sollen nicht mehr den ganzen Tag auf unsere Techniker warten und dafür im Zweifelsfall sogar einen Urlaubstag opfern müssen", sagte Höttges der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Die Telekom wolle die Zeitfenster schrittweise deutlich auf wenige Stunden verkürzen.

"Ich würde gerne zwei oder drei Stunden versprechen", sagte Höttges. Aber es sei noch nicht sicher, ob es sich realisieren lasse. Die Telekom sei mitten in der Umsetzung des Programms.

Der Telekom-Chef nimmt auch selbst Beschwerden seiner Kunden entgegen. "Ich habe jeden Tag ungefähr zehn Beschwerden, die ich selbst beantworte", sagte Höttges. So sehe er täglich, wo aktuell die Probleme liegen.

Höttges hatte bereits vor einem Jahr flexible Technikertermine angekündigt. Künftig würden viel mehr Termine samstags angeboten. "Gleichzeitig entlasten wir damit die Wochentage und schaffen auch von Montag bis Freitag mehr Auswahl."

Techniker sagen vereinbarte Termine ab

Beim Kundenservice erfülle die Telekom die eigenen Ansprüche noch nicht, räumte Höttges ein. DSL-Kunden müssten weiter lange auf einen neuen Internet- und Telefonanschluss warten, berichtete die Stiftung Warentest im Oktober 2014, die 30 Testhaushalte überprüft hatte. Im Schnitt musste damals mehr als rund fünf Wochen auf einen DSL-Anschluss gewartet werden, einige Tester mussten mehr als zehn Wochen Wartezeit hinnehmen.

Der wichtigste Grund für die langen Wartezeiten seien Techniker, die vereinbarte Termine absagten. Von 38 geplanten Terminen blieb die Hälfte ohne Erfolg oder fand erst gar nicht statt. Bei der Telekom kamen vier von sieben geplanten Technikerterminen nicht zustande.

Der Breitbandplan der Bundesregierung sieht vor, dass bis Ende 2018 in ganz Deutschland Internetzugänge mit mindestens 50 MBit/s geschaffen werden. Daran glaubt Höttges nicht. "Bis Ende 2018 werden wir das Ziel größtenteils erreichen können", sagte der Telekom-Chef. "Durch lange Genehmigungsverfahren, Klagen von unseren Wettbewerbern und Diskussionen in Brüssel haben wir, was unsere eigenen Ausbaupläne angeht, mehr als ein halbes Jahr verloren." Bei der Versorgung mit Glasfaseranschlüssen belegt Deutschland im OECD-Vergleich Platz 28 von 32.

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MisterUnwichtig 22. Aug 2017

Naja ich würde mal sagen da hatte es zwischen Ihnen und dem Servicetechniker gewaltig...

SiegfriedSbrzesny 31. Mai 2017

Seit nun mehr 16 Wochen warten wir auf eine Umstellung von S auf M im Magenta Tarif...

bombinho 31. Mai 2017

Nein, es ist vielmehr meine Absicht, darauf hinzuweisen, dass da Mitarbeiter frei...

Ovaron 31. Mai 2017

...oder aber die Führung geht von dem Modell aus "Die Leitung ist gestört und um sie zu...



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