Service: Apple repariert künftig iPhones mit Dritthersteller-Akkus

Apple hat die Richtlinien für Reparaturen von iPhones mit Dritthersteller-Akkus gelockert. Wie das französische Blog iGeneration(öffnet im neuen Fenster) unter Bezugnahme auf eine neue Anweisung meldete, werden Apples Genius Bar und zertifizierte Reparaturpartner künftig entsprechende Geräte instandsetzen. Macrumors(öffnet im neuen Fenster) hat die Dokumente mittlerweile bestätigt.
Dies wäre eine deutliche Abkehr von der bisherigen Praxis: Sobald Nutzer einen Dritthersteller-Akku in ihr iPhone einbauen ließen, hatte Apple bisher jegliche Reparaturen abgelehnt. Auch wenn das Problem nichts mit dem Akku zu tun hatte, konnten iPhone-Besitzer ihr Gerät nicht von der Genius Bar reparieren lassen.
Nicht nur der Reparaturdienst von Apple selbst lehnt bisher Instandsetzungen derartiger Geräte ab: Auch zertifizierten Reparaturdiensten war dies untersagt. Den neuen Richtlinien zufolge werden künftig iPhones mit derartigen Akkus genauso behandelt wie iPhones mit originalem Apple-Akku.

Bei notwendigen Reparaturen am Drittanbieter-Akku soll Apple diesen für die Standardgebühr künftig gegen einen originalen Apple-Akku austauschen. Sollte der Akku nicht mehr zu entfernen sein, etwa durch zu starken Kleber, kann der Apple-Reparaturdienst auch das komplette iPhone ersetzen. Dabei sollen dann nur die Kosten für den Akkutausch anfallen.
Macrumors zufolge sind die neuen Reparaturrichtlinien am 1. März 2019 in Kraft getreten. Apple wird weiterhin Reparaturen von iPhones ablehnen, wenn ein anderes Teil als der Akku durch eine Drittherstellerkomponente ersetzt wurde - etwas das Mainboard oder auch die Lautstärke-Knöpfe.



