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Serversystem: Fiskers Bankrott lässt Kunden im digitalen Nirwana

Fisker kann seine Elektrofahrzeuge nicht auf ein neues Serversystem übertragen. Die Autos sind digital gestrandet.
/ Andreas Donath
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Fisker Ocean (Bild: Fisker)
Fisker Ocean Bild: Fisker

Der bankrotte Elektrofahrzeughersteller Fisker ist bei seinen Versuchen, einem Großabnehmer der restlichen Fahrzeuge zu helfen, auf ein Hindernis gestoßen. Demnach könne die Verwaltung der Elektrofahrzeuge nicht auf ein neues Serversystem übertragen werden, berichtete Techcrunch(öffnet im neuen Fenster).

Das Problem wurde durch eine Gerichtsakte(öffnet im neuen Fenster) bekannt, die Einzelheiten zu Fiskers Kommunikation mit American Lease beleuchtet, einem in New York ansässigen Unternehmen, das sich bereit erklärt hatte, den verbleibenden Bestand an Fisker-Ocean-SUVs zu kaufen.

Das im Juni abgeschlossene Geschäft beinhaltet, dass American Lease etwa 3.300 Fahrzeuge für 46,3 Millionen US-Dollar bekommt. Bis Oktober zahlte das Unternehmen 42,5 Millionen US-Dollar und erhielt etwa 1.100 Ocean-Fahrzeuge.

Die Transaktion stieß jedoch auf unerwartete Schwierigkeiten, als Fisker bekannt gab, dass es technisch unmöglich sei, die Fahrzeuge auf einen von American Lease kontrollierten Server zu migrieren.

Der Fall Fisker wirft eine Reihe neuer Fragen für potenzielle Käufer von Elektrofahrzeugen auf. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrzeugen, die in der Regel auch dann noch funktionieren, wenn der Hersteller pleitegeht, können moderne Elektrofahrzeuge ohne kontinuierlichen Softwaresupport und Serverzugriff mit erheblichen Betriebsproblemen konfrontiert sein.

Warum die Übertragung nicht möglich sei, teilte das Unternehmen nicht mit.


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