Serverprozessoren E5 und E7: Neue Xeon-Prozessoren auf Ivy-Bridge-Basis
Nach den Xeon-E3-Prozessoren soll es bald auch die Serien E5 und E7 mit einem auf Ivy Bridge basierten Prozessorkern geben. Bisher hat Intel nur wenige Ivy-Bridge-Serverprozessoren im Mai 2012 vorgestellt , die mit maximal 8 MByte Cache auskommen müssen. Sie sind erkennbar an dem V2 im Produktnamen und meist einem etwas geringeren TDP-Wert. In den Serien E5 und E7 bietet Intel üblicherweise auch Prozessoren mit 20 bis 30 MByte L2 Cache an. Solche Prozessoren liefert Intel jetzt als Muster aus.
Als Neuerung bieten die beiden Prozessorserien APICv. Das soll vor allem bei der Virtualisierung helfen. Zu APICv gibt es sonst kaum Informationen. Es gibt bei Kernel.org aber ein paar Einträge von Intel-Mitarbeitern(öffnet im neuen Fenster) , die erst vor ein paar Tagen verfasst wurden. Außerdem verspricht Intel eine erhöhte Zuverlässigkeit bei der E7-Serie, ohne allerdings ins Detail zu gehen.
Für die E3-Serie wurden keine weiteren Ivy-Bridge-Versionen angekündigt. Stattdessen verwies eine Folie für 2013 gleich auf Haswell. Der Prozessor wird ebenfalls im 22-nm-Prozess gefertigt, soll aber deutliche Energieeinsparungen bieten. Ein Xeon-E3 auf Haswell-Basis soll also im Low-Power-Segment (TDP: 17-45 Watt) positioniert werden. Das Einsatzgebiet sind Microserver, wie sie beispielsweise AMD auch mit Intel-Prozessoren anbietet .
Für Server mit Atom-Prozessoren soll es ab dem vierten Quartal 2012 die S-Serie (Centerton) mit 6 Watt TDP geben. Als Nachfolger ist für 2013 der Avoton-Atom mit einer Strukturbreite von 22 nm geplant.
Zur genauen Verfügbarkeit macht Intel keine Angaben. Es heißt lediglich, dass die neuen Xeons im Jahr 2013 produziert werden. Auch zu den zu erwartenden Modellen des Xeon-E5 und -E7 gibt es keine weitergehenden Informationen.
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