• IT-Karriere:
  • Services:

Serverprozessor: Intel zeigt Xeon E5 mit Altera-FPGA

Das ging flott: Kaum hat Intel Altera gekauft, liefert der Hersteller erste Testsysteme mit Xeon-Prozessoren und Stratix-FPGAs aus. Noch sind es zwei einzelne Chips, künftig möchte Intel beide kombinieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Software Development Platform mit Xeon E5 v3 mit Stratix-FPGA
Software Development Platform mit Xeon E5 v3 mit Stratix-FPGA (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Intel hat auf dem IDF 2015 erste Systeme mit einem Xeon-E5-Chip und einem Stratix-FPGA von Altera gezeigt. Die Kombination aus Serverprozessor und programmierbarer Schaltung (FPGA, Field Programmable Gate Array) soll die Leistung und Effizienz in Datenzentren von Cloud-Anbietern steigern, ohne die Hardwarekosten zu sehr nach oben zu treiben.

Stellenmarkt
  1. Bayerisches Landeskriminalamt, München
  2. HxGN Safety & Infrastructure GmbH, Bonn

Die Idee, x86-CPUs mit FPGAs zu koppeln, hatte Intel bereits 2014 angekündigt und sich anschließend viele Wochen lang mit Altera besprochen. Nachdem Intel zwischenzeitlich mit eASIC kooperierte, übernahm das Unternehmen dann doch den FPGA-Spezialisten Altera für knapp 17 Milliarden US-Dollar. Vorerst liefert Intel spezielle Software-Development-Plattformen an Entwickler aus, damit sich diese mit den Besonderheiten der Systeme vertraut machen können.

  • Xeon E5 und Stratix-FPGA (Bild: Intel)
  • FPGA sind teurer, aber schneller als x86-Kene. (Bild: Intel)
  • FPGA sind schwieriger zu programmieren und weniger flexibel als x86-Kerne. (Bild: Intel)
  • FPGA-Erläuterung (Bild: Intel)
  • Xeon E5 und Stratix-FPGA (Bild: Intel)
Xeon E5 und Stratix-FPGA (Bild: Intel)

Verglichen mit einem x86-Prozessor sind FPGAs zwar kostenintensiver in der Anschaffung, erledigen aber - da es sich um in Hardware programmierbare Schaltungen handelt - bestimmte Aufgaben schneller bei geringerer Leistungsaufnahme. Noch flotter und teurer sind anwendungsspezifische Schaltungen (ASIC), die fest verdrahtete Funktionen aufweisen und damit nur für sehr spezielle Anwendungsszenarien verwendet werden können.

Aktuell stecken in einer Software Development Platform ein Xeon E5 v2 (Ivy Bridge EP) oder v3 (Haswell-EP) und ein nicht näher bezeichneter FPGA von Typ Stratix V. Beide Chips sind durch die QPI-Schnittstelle verbunden, die Intel auch verwendet, um Xeons in Multi-Sockel-Systemen zu koppeln.

Künftig möchte der Hersteller x86-Prozessoren und FPGAs auf ein Package setzen und später beide in einem System-on-a-Chip kombinieren. Erste Produkte erwartet Intel für Anfang 2016.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 18,99€
  2. (u. a. F1 2019 Anniversary Edition für 26,99€, Jurassic World Evolution Deluxe Edition für 15...
  3. 2,99€
  4. 19,95€

Nogger 21. Aug 2015

dann lohnt es sich wohl sich mal in die Richtung beruflich weiterzubilden, ich werde es...


Folgen Sie uns
       


Golem-Akademie - Trainer Stefan stellt sich vor

Rund 20 Jahre Erfahrung als Manager und Mitglied der Geschäftsleitung im internationalen Kontext sowie als Berater sind die Basis seiner Trainings. Der Diplom-Ingenieur Stefan Bayer hat als Mitarbeiter der ersten Stunde bei Amazon.de den Servicegedanken in der kompletten Supply Chain in Deutschland entscheidend mitgeprägt und bis zu 4.500 Menschen geführt. Er ist als Trainer und Coach spezialisiert auf die Begleitung von Führungskräften und Management-Teams sowie auf prozessorientierte Trainings.

Golem-Akademie - Trainer Stefan stellt sich vor Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Geforce GTX 1650 Super im Test: Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz
Geforce GTX 1650 Super im Test
Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz

Mit der Geforce GTX 1650 Super positioniert Nvidia ein weiteres Modell für unter 200 Euro. Dort trifft die Turing-Grafikkarte allerdings auf AMDs Radeon RX 580, die zwar ziemlich alt und stromhungrig, aber immer noch schnell ist. Zudem erscheint bald die sparsame Radeon RX 5500 als Nachfolger.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Nvidia-Grafikkarte Geforce GTX 1650 Super erscheint Ende November
  2. Geforce GTX 1660 Super im Test Nvidias 250-Euro-Grafikkarte macht es AMD schwer
  3. Geforce-Treiber 436.02 Integer-Scaling macht Pixel-Art hübscher

Energiewende: Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
Energiewende
Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Brennstoffzelle Deutschland bekommt mehr Wasserstofftankstellen
  2. Energiewende Hamburg will große Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen

    •  /