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Server-Prozessor: AMD verteilt Genoa-Epyc aus Klemmbausteinen

Rechnet nicht, sieht aber schick aus. Wer keinen von AMD bekommt, dürfte ihn leicht nachbauen können.
/ Johannes Hiltscher
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Der übersichtliche Aufbau eines Prozessors ist mit Klemmbausteinen leicht umzusetzen. (Bild: Serve The Home/Screenshot: Golem.de)
Der übersichtliche Aufbau eines Prozessors ist mit Klemmbausteinen leicht umzusetzen. Bild: Serve The Home/Screenshot: Golem.de

Als Hardware-Redaktion erhält man gelegentlich dekorative Präsente von AMD und Intel: Auch in der Golem.de-Redaktion stehen mehrere Prozessorgenerationen in Acrylglas, teils als Die, teils als komplettes Package. Manchmal gibt es auch T-Shirts oder Poster mit Die-Shots. AMD hat sich nun etwas Besonderes einfallen lassen: Das Unternehmen verteilt ein Modell des Genoa-Prozessors mit Zen-4-Kernen aus Klemmbausteinen.

Das Onlinemagazin Serve The Home erhielt dieses ungewöhnliche Präsent(öffnet im neuen Fenster) und zeigt Bilder davon. Das Modell ist mit Liebe zum Detail gestaltet: Die Verpackung greift mit eigener Modellnummer und Altersempfehlung – 18+ – den gängigen Stil von Klemmbausteinmodellen auf. Die zwölf Core-Complex-Dies (CCDs) und das IO-Die bestehen aus transparenten Bausteinen und sind hintergrundbeleuchtet. Auch an den Heatspreader dachten die Entwickler des Sets – anders als beim Original kann er aufgeklappt werden.

Von Lego scheint das Modell allerdings nicht zu stammen – es findet sich kein Unternehmenslogo. In der Verpackung gab es neben den 621 Bausteinen ein in Acrylglas eingegossenes Prozessor-Package.

Anhand der Fotos sollte sich das Modell des Prozessors leicht nachbauen lassen – allzu komplex ist es, dank des regelmäßigen Aufbaus eines Prozessor-Packages, nicht.

Auch wenn das Epyc-Modell rein dekorative Zwecke erfüllt: Mit Klemmbausteinen lassen sich – zumindest theoretisch – auch funktionierende Computer bauen. Das zeigt etwa das Labor von Hiroaki Tanaka an der Osaka Electro-Communication University. In einer Videoreihe bei Youtube(öffnet im neuen Fenster) baut er die Komponenten der Zuse Z1(öffnet im neuen Fenster) aus Technikbauteilen nach. Das Original bestand aus Blechteilen.


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