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Server: Hetzner vermietet Server mit AMDs Epyc-Prozessor

Für Nutzer, die viele Kerne brauchen und kein Intel möchten: Der Dienstleister Hetzner vermietet seine Server jetzt auch mit Epyc-CPU von AMD. Dazu kommen maximal 512 GByte RAM und acht SSDs.

Artikel veröffentlicht am ,
Epyc hat bis zu 32 Kerne, bei Hetzner gibt es den 24-Kerner.
Epyc hat bis zu 32 Kerne, bei Hetzner gibt es den 24-Kerner. (Bild: AMD)

Der Serverdienstleister Hetzner bietet mit dem AX160 ein neues System mit AMDs Epyc-Prozessor, auch Naples genannt, an. Genau genommen handelt es sich um den Epyc 7401P mit 24 Prozessorkernen. Der neue Server ergänzt den AX 60, der mit Ryzen-7-1700X-CPU mit acht Kernen ausgestattet ist. Der Grundpreis des Epyc-Modells liegt bei 200 Euro im Monat. Die Erstinstallation kostet ebenfalls 200 Euro.

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Je nach Konfiguration bezahlt der Kunde pro Monat mehr Geld. Die Basisversion des AX 160 hat zum Epyc-Prozessor zwei 960-GByte-NVMe-SSDs im Software-RAID-1-Verbund verbaut. Dazu kommen vier 32-GByte-Arbeitsspeichermodule für insgesamt 128 GByte RAM. Auf dem Server läuft die von Hetzner entwickelte Linux-Distribution Rescue-System. Dieses Live-System läuft im Arbeitsspeicher des Systems und dient der Diagnose oder Installation von anderen Betriebssystemen.

Maximal acht Laufwerke und 512 GByte RAM konfigurierbar

Hetzner bietet die Möglichkeit, sechs weitere SSDs in den mietbaren Server einzubauen, sodass insgesamt acht Laufwerke genutzt werden können. Die Beschränkung: Es sind maximal fünf NVMe-SSDs oder sechs SATA-SSDs konfigurierbar. Die Kapazität der Platten kann variieren. Es stehen Größen von 240 und 500 GByte bei SSDs über SATA 3 zur Verfügung. Alternativ lassen sich Enterprise-Platten mit 240, 480, 960 und 1,92 TByte Kapazität auswählen. Je nach Größe ändert sich der Preis von knapp 8 auf etwa 63 Euro im Monat pro Laufwerk. 960-GByte-NVMe-SSDs kosten 55 Euro im Monat.

Auch der Arbeitsspeicher ist individuell auswählbar. Er kann von 128 GByte bei vier Modulen auf 512 Gbyte DDR4 ECC RAM bei 16 Modulen erweitert werden. Jedes weitere Modul kostet 26 Euro im Monat.

Die Anzahl der Prozessorkerne ist jedoch jederzeit konstant. Dabei gibt es AMD-Epyc-Prozessoren auch mit 32 Kernen, beispielsweise den Epyc 7501. Für Virtualisierungen wären mehr Kerne sicherlich praktisch. Der AX 160 kann bereits auf der Hetzner-Produktseite konfiguriert und bestellt werden. Dort lassen sich auch mehrere gleiche Server mieten, sollte dazu der Bedarf bestehen.



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Vanger 11. Nov 2017

Korrekt. Einige Hetzner-Kunden haben sich direkteres Peering mit der Telekom gewünscht...


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