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Serienmörder:
Wie der Long-Island-Killer aufgespürt wurde

Bei den Ermittlungen haben 13 Jahre alte Handydaten, Computerüberwachung, Webtracking, Haare, Pizzareste, Korruption und Netflix die Hauptrollen gespielt.
/ Elke Wittich
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Ermittlungen in Babylon, Suffolk im April 2013 (Bild: JMP-Taamallah/ABACA via Reuters Connect)
Ermittlungen in Babylon, Suffolk im April 2013 Bild: JMP-Taamallah/ABACA via Reuters Connect

Dass ein Serienmörder auf Long Island sein Unwesen trieb, war Polizei und Öffentlichkeit seit dem 11. Dezember 2010 bekannt. Damals stieß ein Polizist bei der Suche nach der verschwundenen Prostituierten Shannon Gilbert auf die sterblichen Überreste von vier Frauen, die im dichten Gestrüpp vor dem Strandabschnitt Gilgo Beach abgelegt worden waren. Die "Gilgo Four" , wie sie später von der Presse genannt wurden, hatten einiges gemeinsam: Sie waren jung – zwischen 20 und 27 -, von ähnlicher Statur, arbeiteten als Prostituierte und annoncierten ihre Dienste im Internet. Nach fast 13 Jahren Ermittlungen konnte vergangene Woche der mutmaßliche "Long-Island-Serial Killer" , abgekürzt LISK, verhaftet werden. Maßgeblich war eine Vielzahl von Handydaten, von seinen Mobilfunkgeräten und denen einiger seiner Opfer.

Die Auswertung dieser Daten ermöglichte dann die detaillierte Computerüberwachung, die den Ermittlern einen umfassenden Einblick in die sexuellen Vorlieben sowie seine fortdauernden Kontaktaufnahmen zu jungen Prostituierten bot. Lückenlose Beschattung und die DNA-Analysen von Haar- und Pizzaresten waren die letzten Schritte, die für weitere Beweise sorgten, so dass Rex H. nun als mutmaßlicher Täter verhaftet werden konnte.

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