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Serien: Eine Studie sagt, welches Serienfinale am meisten enttäuscht

Das Finale von Game of Thrones hat viele enttäuscht, laut einer Studie liegt es aber nur auf Platz zwei der Serienenden, die das Publikum nicht mochte.
/ Peter Osteried
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Jon Snow und Daenerys bekamen nicht das Ende, das Fans sich gewünscht haben. (Bild: HBO)
Jon Snow und Daenerys bekamen nicht das Ende, das Fans sich gewünscht haben. Bild: HBO

Gemeinhin gilt das Ende von Game of Thrones als eines, das das Publikum am meisten enttäuscht hat. Laut Screenrant(öffnet im neuen Fenster) hat JeffBet hat eine Studie durchgeführt, die das nicht untermauert. Mehrheitlich zumindest, denn die Fantasy-Serie liegt auf dem zweiten Platz. Enttäuscht und frustriert sind Zuschauer immer dann, wenn das Ende den Figuren nicht den emotionalen Abschluss gibt, den das Publikum erwartet hat.

Um herauszufinden, welches Finale am besten ankam, verglich JeffBet die durchschnittlichen Bewertungen einer Serie und ihrer Folgen mit dem Wert, den die letzte Episode erreichte. Dafür wurde auf IMDb zurückgegriffen.

Die weiteren Platzierungen

Auf Platz zwei ist Game of Thrones mit einem durchschnittlichen Wert von 9,2, dem ein Finale-Wert von 4 gegenübersteht. Das ist aber nicht das schlechteste Ergebnis. Die zweifelhafte Ehre, die Liste anzuführen, hat Killing Eve mit einem Wert von 8,1 zu 3,4.

Die weiteren Plätze sehen so aus: Two and a Half Men (7,1 zu 3,8), Dexter (8,6 zu 4,7), Bloodline (7,9 zu 5,1), How I Met Your Mother (8,3 zu 5,5), True Blood (7,9 zu 5,4), Veronica Mars (8,4 zu 5.8), Star Trek: Enterprise und The Flash liegen gleichauf (mit 7,5 zu 5,3) und The Chilling Adventures of Sabrina (7,4 zu 5,3).

Wenn das Ende enttäuscht

Das illustriert gut, dass es gerade auch bei sehr populären Serien schwierig ist, ein Ende zu finden, welches das Publikum überzeugt. Dabei ist das nur die Spitze des Eisbergs. Andere Serien wie Battlestar Galactica oder Lost sind auch für ihre Abschlüsse kritisiert worden. Es scheint, als ob es eine Korrelation gibt, wie erfolgreich und beliebt eine Serie ist und wie sehr sie am Ende als frustrierend wahrgenommen wird, weil dieses Gefühl wohl noch verstärkt wird, wenn Zuschauer stärker involviert sind.

Vielleicht lässt sich das ja auch auf die Welt der Romane übertragen und könnte für George R.R. Martin ein unbewusster Grund sein, warum er mit seinen letzten Game-of-Thrones-Romanen keinen Abschluss findet: weil die Angst groß ist, dass das Ende beim Publikum nicht gut ankommen wird.


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