Serie zu Ridley Scotts Alien: Showrunner ignoriert Prometheus und Covenant
Ridley Scotts Originalfilm Alien (1979) spielt im Jahr 2122, das erste Prequel Prometheus 2089, das zweite, Alien: Covenant, 2104. Eigentlich wollte Scott noch einen weiteren Film machen, um die Geschichte abzuschließen, der Misserfolg von Alien: Covenant verhinderte das jedoch(öffnet im neuen Fenster) .
Noah Hawleys Serie Alien spielt nun drei Dekaden vor dem ersten Film und damit praktisch zeitgleich mit Prometheus – und auf der Erde . Aber Hawley ignoriert beide Prequels, weil er das Konzept der Engineers, die die Aliens erschaffen haben, nicht mag.
"Für mich ist diese perfekte Lebensform, wie sie im ersten Film beschrieben wurde, das Produkt von Millionen Jahren der Evolution und existierte vielleicht schon seit einer Million Jahren da draußen im All," sagte Hawley. Die Vorstellung, dass es sich um eine Biowaffe handle, "die quasi vor einer halben Stunde erschaffen wurde, ist für mich nicht so sinnvoll in Bezug auf die Mythologie und das, was an diesem Monster so unheimlich ist."
In Prometheus wird erklärt, dass die Engineers, die auch die Menschheit erschaffen haben, die Xenomorphen als Biowaffe entwickelt haben.
Hawley will auch von der Ästhetik der beiden Prequels weg: "Ich bevorzuge den Retrofuturismus der ersten beiden Filme, deshalb habe ich mich dafür entschieden, ihn zu übernehmen. Es gibt keine Hologramme; die Annehmlichkeiten der schönen Apple-Store-Technologie stehen mir nicht zur Verfügung."
Die Serie spielt auf der Erde, der Klassenkampf soll ein Teil der Geschichte sein. Die Besetzung besteht aus Sydney Chandler (Don't Worry Darling), Alex Lawther (Andor), Samuel Blenkin (The Sandman), Kit Young (Shadow and Bone), Essie Davis (Matrix Revolutions) und Adarsh Gourav (The White Tiger).
Außerdem ist Timothy Olyphant als Androide dabei. Die Serie wird in der ersten Hälfte 2025 debütieren. Zuvor kommt im August 2024 der von der Serie unabhängig produzierte Film Alien: Romulus .
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