Sergio Marchionne: Elektrofahrzeuge von Jeep, Maserati und Fiat geplant
Der scheidende Chef von Fiat Chrysler, Sergio Marchionne, hat die Pläne des Autokonzerns für die nächsten vier Jahre bekanntgeben. In diesem Zeitraum sollen vier Jeep-SUVs und vier Maserati-Modelle sowie zwei Fiat-Fahrzeuge mit Elektromotor auf den Markt kommen. Von den 45 Milliarden Euro, die der Konzern bis 2022 investieren wolle, sollten 9 Milliarden Euro in die Elektrifizierung der Modellpalette fließen, sagte Marchionne auf dem Capital Markets Day.
Derzeit sind der Fiat e500 und der Chrysler Pacifica Hybrid Van wahrscheinlich die wichtigsten Elektrofahrzeuge von FCA. Vom Pacifica Hybrid sind nur begrenzte Mengen verfügbar, da Partner Waymo fast alle dieser Fahrzeuge für einen autonomen Taxibetrieb kaufen will. Beim e500 bat Marchionne Kunden darum, das Auto nicht zu kaufen, weil das Unternehmen damit viel Verlust mache.
Überraschenderweise wird Jeep eine der Marken mit den meisten neuen vollelektrischen Fahrzeugen, einschließlich der vollelektrischen Versionen des Renegade, Compass oder Wrangler sowie Cherokee oder Grand Commander. Die meisten davon sind aber für China bestimmt.
Jeder neue Maserati wird ab 2019 eine Form von Elektroantrieb verwenden. Ungefähr die Hälfte der Fahrzeuge von FCA werden bis 2022 mit einem Elektroantrieb ausgerüstet werden. Das heißt jedoch nicht, dass alle Fahrzeuge nur noch mit einem Elektromotor ausgestattet werden , teilweise werden es auch Hybridautos sein(öffnet im neuen Fenster) .
Zu FCA gehören neben Fiat Alfa Romeo, Chrysler und Dodge. Der erste elektrifizierte Maserati wird voraussichtlich auf dem Alfieri-Konzept(öffnet im neuen Fenster) basieren, das FCA auf dem Genfer Automobilsalon 2014 vorstellte. Dabei handelt es sich um einen zweisitzigen Sportwagen, der auf einer neuen Plattform fußt. Er soll 2020 auf den Markt kommen.
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