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Sentry Eye Tracker
Sentry Eye Tracker (Bild: Steelseries)

Sentry Eye Tracker ausprobiert: Nur Anfänger starren auf die Mini-Map

Sentry Eye Tracker
Sentry Eye Tracker (Bild: Steelseries)

Eye Tracking als Steuerung und als Analyse-Tool für Spiele-Streaming: Wir haben Steelseries' Sentry ausprobiert, mit unseren Augen Wüstensand umgegraben und zu oft auf die Mini-Map gestarrt.

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Einem Dota-2-Profi wäre das nicht passiert: Laut Statistik wandert unser Blick ständig auf die kleine Karte unten links oder auf die eigenen Items, beides alle fünf Sekunden. Das ist viel zu oft, denn in dieser Zeit bekommen wir nicht mit, was der Gegner macht und geben auch keine Befehle.

Solch detaillierte Informationen, wann welcher Spieler wo hingeguckt hat, bietet die EyeX-Technologie von Tobii. Ursprünglich entwickelten die Schweden EyeX auf Basis der Erfahrungen mit bisherigen Produkten beispielsweise für die Kommunikation von körperlich beeinträchtigten Menschen und für die Marktforschung in Supermärkten.

Steelseries hat die EyeX-Technologie von Tobii lizenziert und verkauft ein Sentry genanntes Gerät als den ersten externen Eye-Tracker für PC-Spieler. In einer Leiste, die an der Unterseite des Bildschirms befestigt wird, sitzen drei Infrarot-Kameras. Diese zeichnen mit 50 Hz die Augenbewegungen des Nutzers auf, was in unserem Fall nach einer kurzen Kalibrierung ziemlich gut klappte.

Dem Sentry Eye Tracker liegt der Game Analyzer bei, diese Software zeichnet die Augenbewegungen in Titeln wie Dota 2 auf. Streamt ein Spieler seine Let's-Play- oder Mehrspieler-Partie, können die Zuschauer nicht nur live seine Aktionen mitverfolgen, sondern sehen zuvor bereits, wo er wann hinschaut. Im Nachgang kann der Spieler diese Daten auswerten, um so beispielsweise Schwachpunkte im eigenen Gameplay zu finden.

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist die optionale Steuerung per Eye Tracker, etwa im Early-Access-Titel Son of Nor. Statt das Fadenkreuz per Maus auf Gegenstände zu navigieren, damit sie die Spielfigur greift, schauen wir sie einfach an. Ein Rechtsklick und der Stein ist gepackt, wir blicken in Richtung Gegner und werfen den Brocken per Linksblick.

Mit der gleichen Methode umgesetzt ist das Terraforming, wie mit Laserstrahlen graben unsere Augen den Wüstensand um. Das klappt unabhängig von der Blickrichtung, Steelseries Sentry Eye Tracker ergänzt also die Eingänge per Maus und Tastatur statt sie zu ersetzen.

Der Steelseries Sentry Eye Tracker ist hierzulande in Kürze für 200 Euro verfügbar, das Tobii EyeX Dev Kit kostet 120 Euro inklusive Versand nach Deutschland.


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Hotohori 02. Feb 2015

Eigentlich müsste die Technik doch auch in der Lage sein die Augen im Raum erfassen zu...

Sharkuu 28. Jan 2015

einige sind einfach nur genial. die spielen dann mit ihrem gesicht. ich habe keine...

Sharkuu 28. Jan 2015

also im vergleich zu cs finde ich das ausgleichen bei cod viel wichtiger. gut, das macht...

Sharkuu 28. Jan 2015

also bei shootern kommt es drauf an. schneller blick auf die karte, aber gegner dann...

mbartelt 28. Jan 2015

Es existiert technisch kein Unterschied wischen dem EyeX von Tobii und dem SteelSeries...



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