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Sentinel-1B: Erdbeobachtungssatellit soll heute endlich abheben

Der Satellit Sentinel-1B soll aus 700 Kilometern Höhe die Erde abtasten - eigentlich. Ein Start ist der Esa bislang allerdings noch nicht geglückt: Erst gab es zu heftige Winde, dann technische Probleme. Heute soll es endlich klappen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Diesmal soll der Start der Sojus-Rakete glücken - wie auf diesem Foto.
Diesmal soll der Start der Sojus-Rakete glücken - wie auf diesem Foto. (Bild: Aubrey Gemignani/Nasa/Getty Images)

Nach dreimaliger Verschiebung könnte die Europäische Weltraumorganisation Esa den Erdbeobachtungssatelliten Sentinel-1B am 25. April 2016 endlich ins All schicken. Eine fehlerhafte Einheit der Sojus-Trägerrakete werde ausgetauscht, teilte der Raketenbetreiber Arianespace mit. Als neuer Starttermin vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana werde 23:02 Uhr deutscher Zeit angepeilt. Zuvor steht allerdings noch eine technische Überprüfung an.

Erdoberfläche soll rund um die Uhr abgetastet werden

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Der 2,3 Tonnen schwere Sentinel gehört zum ehrgeizigen europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus. Der Satellit soll aus rund 700 Kilometern Höhe rund sieben Jahre lang mit einem Radargerät die Erdoberfläche rund um die Uhr beobachten, auch durch Wolken und Regen hindurch.

Der Start war ursprünglich für den Abend des 22. April 2016 angesetzt, dieser Termin musste aber wegen zu starken Windes abgesagt werden - genauso der zunächst angesetzte Ersatztermin am 23. April. Am Tag danach gab es dann nach Angaben einer Esa-Sprecherin technische Probleme mit der Sojus-Rakete, der Countdown wurde abgebrochen.

Mehrere Copernicus-Satelliten sind bereits im Orbit

Sentinel-1B ist der Zwillingssatellit von Sentinel-1A, mit dem das Copernicus-Programm im April 2014 startete. Bereits im All sind außerdem Sentinel-2A und Sentinel-3A. Für dieses Jahr sind zwei weitere Sentinel-Starts geplant.

Mit dem Programm Copernicus werden umfassende Daten über Entwicklungen auf der Erde gesammelt. Die Informationen sollen Politikern bei Entscheidungen über Strukturmaßnahmen genauso verlässlich und dauerhaft zur Verfügung stehen wie Unternehmern, Landwirtschaft oder Wissenschaftlern. Aber auch die Überwachung von Grenzen wird mit dem Datenmaterial aus Radar- oder Spektralaufnahmen einfacher.



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