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Tracking: Smartphones anhand ihrer Sensoren verfolgen

Über die Kalibrierungsdaten von Smartphone-Sensoren lässt sich eine eindeutige Tracking-ID erzeugen, die von Webseiten und Apps ausgelesen werden kann. Besonders gut klappte das Tracking mit Apple-Geräten.

Artikel veröffentlicht am ,
Konnte von den Forschern gut getrackt werden:  iPhone 6s
Konnte von den Forschern gut getrackt werden: iPhone 6s (Bild: andri333)

Smartphones lassen sich anhand der Kalibrierungsdaten ihrer Sensoren von Apps und Webseiten wiedererkennen. Dies ermöglicht das Tracken von Geräten und Nutzern. Entdeckt wurde die Methode von drei Forschern an der Cambridge Universität in Großbritannien: Jiexin Zhang, Alastair Beresford und Ian Sheret. SensorID oder Sensor Calibration Fingerprinting for Smartphones, wie sie die Methode nennen, funktioniert sowohl unter iOS als auch mit Einschränkungen unter Android. Apple hat das Problem bereits in iOS 12.2 behoben, für Android gibt es noch kein Update. Zuerst hatte das Onlinemagazin Zdnet berichtet.

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Apple kalibriert die Sensoren seiner Geräte üblicherweise im Produktionsprozess, um die Genauigkeit der Sensoren zu erhöhen. Entsprechend unterscheiden sich die Daten von Gerät zu Gerät und können als eindeutiges Merkmal zum Tracking herangezogen werden, was auch nach dem Zurücksetzen des Smartphones bestehen bleibt. Die Sensoren von Android-Geräten werden hingegen häufig nicht individuell kalibriert.

"Mit unserem Ansatz können wir mit einer installierten App weltweit eindeutige Fingerabdrücke für iOS-Geräte erzeugen - mit rund 67 Bit Entropie für das iPhone 6S", sagen die Forscher. Auf Apple-Geräten griffen die Forscher auf die Daten von Gyroskop und Magnetometer zurück, unter Android zusätzlich auf den Beschleunigungssensor. "Das Auslesen der Kalibrierungsdaten dauert in der Regel weniger als eine Sekunde und hängt nicht von der Position oder Ausrichtung des Geräts ab", sagen die Forscher. Ausgelesen werden könnten die Daten sowohl von Webseiten als auch von Apps - besondere Rechte seien hierfür nicht notwendig. Auf diese Weise könnten auch App-Benutzer und Webseiten-Besucher miteinander in Verbindung gebracht werden.

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abcde 23. Mai 2019

Interessant, dann war deine Antwort ja doch keine Ironie, mir einfach Unwissenheit...

ZappoB 23. Mai 2019

Vlt. weil die anderen 20% nicht iOS 12 kompatibel sind?

zipper5004 23. Mai 2019

Hat jemand ein konkretes Beispiel, wie man mit einer Website (Firefox Mobile) bzw. via...

AllDayPiano 23. Mai 2019

Da hat man gewaltig geschlampt, als die Standards etabliert wurden! Schlussendlich lässt...


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