Abo
  • Services:

Sensoren: Vodafone schaltet sein landesweites IoT-Netz ein

Vodafones IoT-Netz ist mit ersten Partnern in Betrieb gegangen. Narrowband-IoT basiert auf einem Unter-Profil des 4G-Standards.

Artikel veröffentlicht am ,
Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter zeigt IoT.
Vodafone-Chef Hannes Ametsreiter zeigt IoT. (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone hat sein IoT-Netz in Betrieb genommen. Das gab das Unternehmen in der vergangenen Woche bekannt. Das Netz soll in 90 Prozent des LTE-Netzes verfügbar sein. "Wir nutzen für Narrowband IoT, was für uns in Zukunft ein wichtiger Bestandteil für 5G sein wird, aktuell den LTE-800-Frequenzbereich. Als Partner für diese Technologie sind bislang vor allem die Deutsche Bahn für smartes Gebäudemanagement und intelligente Klimaanlagen von Panasonic zu nennen", erklärte Vodafone-Sprecher Tobias Krzossa

Stellenmarkt
  1. Engelhorn KGaA, Mannheim
  2. Electric Paper Evaluationssysteme GmbH, Lüneburg

In dem neuen IoT-Netz können theoretisch bis zu 4 Milliarden Geräte gleichzeitig funken. Eine Mobilfunkzelle kann mit der Technologie bis zu 50.000 Gegenstände vernetzen.

Die Bahn vernetzt zentrale Unternehmensstandorte in Berlin und Frankfurt mit der neuen Infrastruktur. IoT-Sensoren vereinfachen die tägliche Raumbuchung für Beschäftigte. Der Elektronikkonzern Panasonic will die Fernwartung und Fernsteuerung von Klimaanlagen ermöglichen. In der Tschechischen Republik, Griechenland, Irland, Italien, Spanien, Australien, den Niederlanden, Südafrika und in der Türkei hat Vodafone die Technologie bereits aktiviert. Bis Ende des Jahres 2019 soll das Narrowband IoT-Netzwerk in zehn europäischen Ländern funken. Auch Großbritannien, Rumänien und Ungarn sollen die Technologie bald erhalten.

Im Mai hatten die Partner Vodafone, der Großhändler Komsa und der Hersteller für Sicherheitstechnik Lupus-Electronics hier eine Partnerschaft bekanntgegeben. Die Sensoren und Cloud-Services wurden von Lupus-Electronics und Komsa entwickelt.

Narrowband-IoT basiert auf einem Unter-Profil des 4G-Standards. Durch einen Empfindlichkeitsgewinn von 20 Dezibel im Vergleich zum GSM-Standard sollen die Funksignale auch Gebäude und dickere Wände gut durchdringen können. Der Standard ist für geringe Datenraten von 20 bis maximal 250 KBit/s ausgelegt.

Sensoren können durch Scannen eines QR-Codes mit dem Smartphone dem Netzwerk hinzugefügt, kontrolliert und gesteuert werden. Möglich seien damit verschiedene Messverfahren, Automatisierungsprozesse und Sicherheitsanwendungen.

Testnetz seit Februar 2017 in Betrieb

Vodafone Deutschland hatte im Februar 2017 ein Testnetz gestartet. In seinem Entwicklungszentrum in Düsseldorf arbeitet der Anbieter mit den Netzwerkausrüstern Ericsson, Huawei und Nokia, den Modulherstellern Telit und U-Blox sowie den Chipherstellern Intel und Neul an dem Maschinennetz.

So erprobt Vodafone zum Beispiel gemeinsam mit DB Systel, dem Digitaldienstleister der Deutschen Bahn, Technologie für das Abfallmanagement in Bahnhöfen. Getestet werden mit Narrowband-IoT-Sensoren ausgestattete Mülleimer, die ihren Füllstand selbstständig erkennen und melden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

KlugKacka 16. Okt 2018 / Themenstart

Es wird ein Gesetz gemacht, welches das Hacken von IoT verbietet. Fertig, Wir haben es...

KlugKacka 16. Okt 2018 / Themenstart

IoB. Man muss es ja nicht übertreiben.

M.P. 16. Okt 2018 / Themenstart

Das ist bestimmt auch ein Markt für Leute, die sich selbständig machen wollen. "Value...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1)

Im ersten Teil unseres Livestreams zu Pathfinder Kingmaker ergründen wir das Regelsystem, erschaffen Goleria Golerta und verteidigen unsere Burg.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1) Video aufrufen
Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

    •  /