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Sensoren: New York will Straßendesign mit Sensoren verbessern

Rund 100 Sensoren sollen der Verkehrsbehörde New Yorks Informationen zur Straßennutzung geben. Dadurch könnten neue Zebrastreifen entstehen.
/ Tobias Költzsch
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So sehen die Sensoren die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer. (Bild: DOT New York)
So sehen die Sensoren die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer. Bild: DOT New York

Die New Yorker Verkehrsbehörde (Department of Transport, DOT) hat mitgeteilt(öffnet im neuen Fenster), an 80 weiteren Standorten Sensoren mit Kameras und Auswertung durch maschinelles Lernen aufzubauen. Diese werden die 20 Sensoren des bisherigen Pilotprojektes ergänzen. Mit den Sensoren und der Auswertung soll das Straßendesign in den fünf Bezirken der Metropole verbessert werden.

"Diese Hightech-Sensoren helfen uns dabei, das Verhalten von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern zu analysieren, damit wir sicherere Straßen gestalten und zu sichererem Verhalten anregen können", erklärt der Direktor des New Yorker DOT, Mike Flynn. "Eine sicherere Straßenplanung beginnt damit, zu verstehen, was auf der Straße tatsächlich vor sich geht."

Die Sensoren haben Kameras und zeichnen das Geschehen auf den Straßen in Echtzeit auf. Die Sensoren können nicht nur die verschiedenen Verkehrsteilnehmer zählen, sondern auch deren Geschwindigkeit messen sowie Bewegungen erkennen. So soll etwa erkannt werden, wenn Fußgänger an einer Kreuzung nicht die bestehenden Standard-Zebrastreifen verwenden, sondern quer über die Kreuzung gehen. Dann kann in Betracht gezogen werden, einen Zebrastreifen in der Mitte der Kreuzung zu installieren.

Risiko für Beinahe-Unfälle soll reduziert werden

Auch mögliche Unfallschwerpunkte sollen frühzeitig erkannt werden, indem sogenannte Near -miss-Daten analysiert werden. Damit sind Situationen gemeint, in denen es durch das bisherige Straßendesign beinahe zu Unfällen kam. Auch soll die Aufteilung der Straßen für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger optimiert werden. Zudem soll der Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Ladezonen und Geschäften verbessert werden.

Das DOT hat nicht erklärt, an welchen Standorten die neuen Sensoren eingebaut werden. Die Daten werden der Behörde zufolge anonymisiert, unwichtiges Material soll direkt gelöscht werden. Wie Gothamist(öffnet im neuen Fenster) berichtet, will das DOT einen Teil der Daten veröffentlichen. Der Verkehrsaktivist Jon Orcutt verlangt, dass alle Daten öffentlich zugänglich gemacht werden, da die Steuerzahler für das Projekt bezahlen.


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