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Senic Muse Play: Die andere Art zur Steuerung von Sonos-Lautsprechern

Senic verkauft eine neue Variante der physischen Wiedergabelisten Muse Blocks für Sonos-Lautsprecher . Später kommt dafür ein passendes Abspielgerät.
/ Ingo Pakalski
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Mit dem Muse Player sowie mit Muse Blocks kann die Musik auf Sonos-Lautsprechern gesteuert werden. (Bild: Senic)
Mit dem Muse Player sowie mit Muse Blocks kann die Musik auf Sonos-Lautsprechern gesteuert werden. Bild: Senic

Das Berliner Unternehmen Senic hat eine neue Generation der Muse Blocks vorgestellt. Muse Blocks sind so etwas wie physikalische Wiedergabelisten, die etwa an der Wand hängen können, um bequem Musik abzuspielen. Mehrere Muse Blocks sind also etwas Ähnliches wie eine Juke Box.

Die prinzipielle Funktionsweise ist dabei identisch geblieben. Die Muse Blocks können beliebig platziert werden. Sobald ein kompatibles Smartphone an einen Muse Block gehalten wird, startet die Musikwiedergabe auf Sonos-Lautsprechern. Zuvor wurde festgelegt, welche Musik auf welchen Sonos-Lautsprechern im Haushalt abgespielt wird.

Mit der dritten Generation der Muse Blocks wird es möglich sein, beliebige Wiedergabelisten von Spotify oder Apple Music abzuspielen. Bisher waren die Muse Blocks auf die Wiedergabe von Radiostationen von Sonos Radio beschränkt. Andere Musikstreamingabos wie Amazon Music Unlimited, Deezer oder Googles Youtube Music werden weiterhin nicht unterstützt.

Muse Player bietet Funktionen zur Musiksteuerung

Mit dem Ansatz der Muse Blocks will Senic die Nutzung vernetzter Sonos-Lautsprecher vereinfachen. Neben einer App-Steuerung am Smartphone und der Sprachsteuerung über smarte Lautsprecher gibt es eine weitere Option zur Wiedergabesteuerung von Musikstreaming.

Das Unternehmen hat noch mehr vor: Im Sommer 2023 soll der Muse Player erscheinen. Dieser erinnert vom Design her an einen Plattenspieler, in den sich ein Muse Block quasi einlegen lässt. Damit kann eine vorher festgelegte Wiedergabeliste auf einem Sonos-Lautsprecher abgespielt werden, ohne ein Smartphone nutzen zu müssen.

Das Abspielgerät trägt die Bezeichnung Muse Player. Es verfügt über ein Drehrad, um so die Lautstärke des verbundenen Sonos-Lautsprechers bequem steuern zu können. Ein klassisches Drehrad erlaubt es, auch große Lautstärkeänderungen besonders schnell vorzunehmen, um etwa gegenzusteuern, wenn ein Musikstück deutlich leiser oder lauter als das vorherige sein sollte.

Das Drehrad ist klickbar, um die Wiedergabe anhalten oder fortsetzen zu können. Zudem gibt es am Muse Player einen Sensorbereich, um Titel vor- oder zurückspringen zu können. Damit sollen alle wichtigen Steuerelemente für die Musikwiedergabe auf Sonos-Lautsprechern verfügbar sein, ohne dafür ein Smartphone nutzen zu müssen. Laut Senic können so etwa auch Kinder mühelos Musik abspielen.

Muse Blocks brauchen derzeit zwingend ein iPhone

Die Muse Blocks nutzen NFC-Technik, damit eine drahtlose Kommunikation zwischen den physischen Wiedergabelisten und dem Smartphone respektive dem Muse Player möglich ist. Auch die dritte Generation der Muse Blocks kann nur mit Apple-Smartphones verwendet werden. Dabei werden Modelle ab dem iPhone Xs unterstützt.

Anfang 2022 hatte Senic eine Unterstützung für Android in Aussicht gestellt. Diese gibt es noch immer nicht. Auf Nachfrage von Golem.de teilte das Unternehmen mit, dass diese weiterhin geplant sei. Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll es eine Android-Unterstützung geben - aber zunächst nur eingeschränkt. Dann sollen sich nur Wiedergabelisten abspielen lassen.

Es wird dann noch nicht möglich sein, Informationen zu Wiedergabelisten auf einem Muse Block zu schreiben. Somit wird weiterhin ein Apple-Smartphone benötigt, um diese überhaupt in Betrieb nehmen zu können. Senic erklärte, dass es noch keinen Zeitplan für eine vollständige Android-Unterstützung gibt.

Neue Muse Blocks gibt es nur im Set

Senic hat die neuen Muse Blocks neu gestaltet und bietet diese im Paket mit fünf Stück an. Die einzelnen Muse Blocks tragen verschiedene Farben, um sie unterscheiden zu können. Ein Paket kostet 30 Euro, die Versandkosten sind im Preis enthalten. Vier unterschiedliche Sets sind derzeit verfügbar.

Prinzipiell will Senic auch die Muse Blocks der zweiten Generation weiter verkaufen, die aber weiterhin nur für Sonos Radio genutzt werden können. Sie lassen sich weiterhin verwenden, heißt es vom Hersteller. Derzeit sind diese auf der Muse-Blocks-Webseite(öffnet im neuen Fenster) nicht zu finden. Der Hersteller erklärte Golem.de, dass die zweite Generation der Muse Blocks "in Kürze wieder auf der Website zum Verkauf" angeboten werde.

Muse Player kommt im Sommer 2023

Senic will den Muse Player im Juni oder Juli 2023 auf den Markt bringen. Dieser kann bereits zum Preis von 200 Euro vorbestellt werden. Wer das Produkt derzeit bestellt, muss 10 Euro anzahlen, die Restsumme wird dann bei der Auslieferung bezahlt. Zum Lieferumfang des Muse Players gehören drei Muse Blocks.


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