• IT-Karriere:
  • Services:

Semmi: Deutsche Bahn will Spracherkennung ab 2021 einsetzen

Die Deutsche Bahn will ihre Reisenden besser mit aktuellen Informationen versorgen. Dabei soll ein KI-basiertes Chatprogramm helfen, das mit den Kunden per App oder Roboterkopf spricht.

Artikel veröffentlicht am ,
Semmi soll interaktiv mit den Bahnkunden sprechen.
Semmi soll interaktiv mit den Bahnkunden sprechen. (Bild: Deutsche Bahn)

Nach einer mehrmonatigen Testphase plant die Deutsche Bahn den umfassenden Einsatz eines sprachgesteuerten Informationsdienstes. Von 2021 an soll eine automatische Spracherkennung in Deutschland bundesweit eingesetzt werden - auch im Internet, sagte Sabina Jeschke, Bahnvorstand für Digitalisierung und Technik, nach Angaben der Süddeutschen Zeitung. Das System soll besonders bei größeren Störungen, zum Beispiel nach Unwettern, zum Einsatz kommen und den Fahrgästen weiterhelfen.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München Unterföhring
  2. über vietenplus, Rheinland

Die Bahn hat das System von Mitte Juni 2019 an sechs Wochen lang unter anderem am Berliner Hauptbahnhof getestet. Dazu hat das Unternehmen nach eigenen Angaben ein "künstlich intelligentes, cloudbasiertes Sprachdialogsystem entwickelt, das unabhängig vom äußeren Erscheinungsbild eingesetzt werden kann - egal ob als Chatbot in einer App, als Sprachassistent oder als Roboter". Das Semmi genannte System steht dabei für Sozio-Empathische Mensch-Maschine-Interaktion. Die Bahn will damit unter anderem das Personal an den Schaltern entlasten.

Das System erkennt und beantwortet Fragen auf Deutsch und Englisch automatisch. Bei Bedarf beherrscht Semmi weitere Sprachen wie Französisch, Polnisch, Spanisch und Italienisch.

Gut drei Viertel der Kunden seien am Ende der Testphase in Berlin und nach einem weiteren Test am Frankfurter Flughafen zufrieden mit den Antworten des Computers gewesen, sagte die Bahn nach Angaben der Zeitung. Der Roboter lerne im Umgang mit den Passagieren ständig hinzu und verstehe inzwischen auch Umgangssprache besser, sagte Jeschke. Offen sei, ob Kunden auch Fahrkarten über das System kaufen könnten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...
  2. 399,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)

SirFartALot 22. Okt 2019 / Themenstart

Sieht aus wie vor 10 Jahren. Oder aelter...

LinuxMcBook 21. Okt 2019 / Themenstart

Da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen. Ich finde die DB App schon ganz gut gemacht...

LinuxMcBook 21. Okt 2019 / Themenstart

Gibt leider immer noch genügend Leute, die nicht in der Lage sind App oder...

LinuxMcBook 21. Okt 2019 / Themenstart

Also wenn man an dem Sprachassistenten auch ganz normale Tickets kaufen kann, dann hat...

Matthias Wagner 21. Okt 2019 / Themenstart

Du meintest sicher Trippfehler?

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Apple iPad 7 - Fazit

Apples neues iPad 7 richtet sich an Nutzer im Einsteigerbereich. Im Test von Golem.de schneidet das Tablet aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr gut ab.

Apple iPad 7 - Fazit Video aufrufen
Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

    •  /