Selective Sync: Dropbox-Fehler löscht Daten von Anwendern
Es lohnt sich, auch von Cloud-Daten ein lokales Backup vorzuhalten. Das mussten die Nutzer erkennen, die sich auf Dropbox verlassen hatten. Das Unternehmen musste nun zugeben(öffnet im neuen Fenster), dass durch einen Fehler Daten von Nutzern verschwunden seien. Einige Daten ließen sich aber wieder herstellen.
Ein Fehler in einigen älteren Versionen des Dropbox-Desktop-Clients hat zusammen mit der Funktion Selective Sync(öffnet im neuen Fenster) dazu geführt, dass Daten, die Anwender dem Cloud-Speicherdienst anvertraut haben, verloren gegangen sind. Das Selective-Sync-Feature sorgt dafür, dass nicht alle Daten, sondern nur ausgewählte mit einem Rechner synchronisiert werden. Das hat Vorteile, wenn etwa nur geringe Leistungskapazitäten zur Verfügung stehen oder nicht der gesamte Onlinespeicher auf den Rechnern verteilt werden soll, auf denen der Anwender seinen Desktop-Client installiert hat.
Dropbox hat nicht nur neue Versionen seiner Desktop-Clients für Windows und OS X vorbereitet, sondern es auch älteren Versionen unmöglich gemacht, sich mit dem Dienst zu verbinden, damit der Fehler nicht mehr auftritt.
Betroffene Anwender erhalten eine E-Mail, in der das Unternehmen über den Datenverlust informiert. Außerdem erhalten sie ein Jahr lang den eigentlich kostenpflichtigen Dienst Dropbox Pro umsonst. Eine weitergehende Entschädigung schließt das Unternehmen aus.
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