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Das Nike Fuelband wurde für die Selbstvermessung entwickelt.
Das Nike Fuelband wurde für die Selbstvermessung entwickelt. (Bild: IntelFreePress/flickr.com/(CC BY-SA 2.0))

Datenschutzbedenken in Deutschland

In Deutschland kämpft man auch noch mit Bedenken wegen des Datenschutzes bei Sensoren und Apps privater Anbieter - Neisecke, Sostmann und Tanas weisen darauf hin. Der Schrittzähler Fitbit etwa lasse seine Nutzer per AGB einwilligen, dass sämtliche erhobenen Daten zu Werbezwecken genutzt werden könnten, sagt Sostmann - eine Tatsache, auf die er seine Patienten hinweisen würde.

Was Ärzte wollen

Welche selbst quantifizierbaren Daten könnten aber tatsächlich für medizinische Zwecke sinnvoll und nutzbar sein? Fragt man Sostmann, fallen ihm spontan vor allem Klassiker ein: Blutdruck, Herzfrequenz, Asthma-Anfälle. "Die Diabetiker sind weit vorn", sagt er - und hebt die TÜV-zertifizierte App Mysugr hervor, bei der Patienten den Verlauf ihrer Krankheit beobachten und ihre Werte mit denen von anderen Nutzern vergleichen können. Die Zukunft sieht Sostmann aber eher im digital gestützten Arzt-Patienten-Gespräch: Apps, die auch kleinteiligere Kommunikation von zwei, drei Minuten mit einem Mediziner organisieren, den behandelnden Arzt benachrichtigen, wenn sich der Zustand von depressiven Patienten verschlechtert oder eine Verhaltensmodifikation mit Hilfe eines Gadgets verstärkt werden soll.

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Anja Tanas hingegen könnte sich vorstellen, dass spezielle Rezeptdatenbanken für Menschen mit ernährungsbedingten Einschränkungen wie Glutenunverträglichkeit eine wirklich sinnvolle Ernährungsapp sein könnte - verweist aber auch auf das Münchner Forschungsprojekt Food4Me, in dem nach einer Genanalyse von Patienten auch ständig Körperdaten vermessen und an die Ärzte rückgemeldet werden. Das Ziel: Ernährungsberatung verbessern, indem man sie auf das Individuum zuschneidet. Auch so könnte die Zukunft der Selbstvermessungsernährungsoptimierer aussehen.

"Wir werden in nächster Zukunft keine Tricoder haben wie bei Star Trek", sagt Tobias Neisecke. Denn Patienten bräuchten in der Regel eine spezialisierte Lösung für ihre ganz bestimmte Krankheit - darum sei es wahrscheinlich, dass Kliniken sich auf die Entwicklung von solchen spezialisierten Messgeräten konzentrieren würden - für Diabetiker etwa, MS-Patienten oder Depressive. "Aktuell befinden wir uns in einer Lernphase. Aber irgendwann wird es selbstverständlich sein, dass man bei einer Krankheit mobile Technologien und das Internet hinzuzieht, weil sonst Patienten Möglichkeiten entzogen werden. Das wird aber nur funktionieren, wenn Design und Medizin künftig enger zusammenarbeiten."

 Den Blutdruck immer im Blick

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blobhopp 17. Jun 2014

Dieses Thema ist uralt und wenn ich es richtig mitbekommen habe auch relativ einfach...

jude 13. Jun 2014

Die heute ab einer simplen Blutprobe zu gewinnenden Daten überfordern die Mediziener...

KritikerKritiker 08. Jun 2014

haha, schon lustig der Thread hier :D

KritikerKritiker 08. Jun 2014

Ich weis ja nicht wie ihr das macht, aber beim Laufen ist es doch unglaublich unangenehm...

freddypad 05. Jun 2014

Mittwochs geschlossen. Ja, das habe ich auch schon mal erlebt. Allerdings kenne ich auch...



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