Den Blutdruck immer im Blick

Genau in diese Richtung bewegt sich das am Bostoner MIT angesiedelte Startup Quanttus: Die Firma will ein Armband auf den Markt bringen, das Herzfrequenz, Schwitzen und Blutdruck misst und zur Auswertung an das Smartphone weitergibt - nach eigenen Angaben aber viel genauere Daten liefern will als die Wearables, die bereits auf dem Markt sind. Tests in Zusammenarbeit mit Krankenhäusern laufen bereits.

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Auch in Deutschland wird in Zusammenarbeit mit Universitäten an Geräten und Apps gebastelt, mit deren Hilfe Patienten ihren Gesundheitszustand mit Geräten überwachen können, die auch aus medizinischer Sicht verwertbare Ergebnisse liefern. So arbeiteten an der Charité Ärzte an der Entwicklung eines sogenannten Lebensstil-Scanners mit, einem Gerät, das mittels Handballen-Scan Aussagen über die Versorgung des Körpers mit Vitaminen und Spurenelementen treffen können soll. Auf den Markt bringen wird es ein Kasseler Unternehmen.

Im Bereich der Ernährungswissenschaften sollen mit Hilfe der App Mypace, entwickelt mit EU-Forschungsgeldern und Unterstützung diverser Universitäten, Ernährungsberater und Klienten Daten austauschen und miteinander in Kontakt treten können. Eine seriöse und professionelle Anwendung, die die Kölner Ernährungsberaterin Anja Tanas sinnvoll findet.

Und eine mögliche Lösung für ein Problem, das auch Neisecke beschreibt: Bei der Masse von Messergebnissen und Anbietern auf dem Markt sei ein Arzt schnell überfordert - Menge an Daten, aber auch, wenn jeder Patient ihm seine Daten über eine andere App zukommen lassen will und der Mediziner mit 20 Accounts jonglieren muss.

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Gerade dieses Gebiet - die Entwicklung von Plattformen und Diensten, die es Ärzten ermöglichen, die Daten ihrer Patienten zu überwachen und auszuwerten - sieht auch der US-Investor Todd Hixon in einem Artikel des Forbes-Magazins als eines derjenigen mit dem größten Wachstumspotenzial im Bereich der Selbstvermessung.

Mehr Offenheit in den USA

Firmen wie Body Media oder Quanttus bemühen sich genau um das, was Neisecke einfordert: medizinische Prüfsiegel, Zulassungen der US-amerikanischen FDA, Zusammenarbeit mit Universitäten. Denn auch in den USA läuft längst schon die Debatte, wie Selbstvermessung in den medizinischen Alltag von Ärzten integriert werden kann.

Zwar gibt es dort einzelne Mediziner wie den Arzt Paul Abrahamson aus San Francisco, der sich schon heute darauf spezialisiert hat, Selbstvermesser zu behandeln - mit Hilfe einer App, Visualisierung mittels Open-Source-Software und der Unterstützung einer Mischung aus Personal Trainerin und Datenanalystin, der er den klangvollen Namen Quant Coach verpasst hat. Auch der Anästhesist und Stanford-Professor Larry Chu nutzt nach eigenen Angaben täglich Selbstvermessungsdaten seiner Patienten, um ihre Behandlung zu optimieren. Doch die beiden sind eher Ausnahmen.

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 Apps zur Selbstvermessung sind ZeitverschwendungDatenschutzbedenken in Deutschland 
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blobhopp 17. Jun 2014

Dieses Thema ist uralt und wenn ich es richtig mitbekommen habe auch relativ einfach...

jude 13. Jun 2014

Die heute ab einer simplen Blutprobe zu gewinnenden Daten überfordern die Mediziener...

KritikerKritiker 08. Jun 2014

haha, schon lustig der Thread hier :D

KritikerKritiker 08. Jun 2014

Ich weis ja nicht wie ihr das macht, aber beim Laufen ist es doch unglaublich unangenehm...



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