Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Selbstvermessung: Adidas will bei Wearables aussteigen

Adidas will einem Medienbericht zufolge keine Fitness-Wearables mehr selbst herstellen und sich künftig Software widmen. Konkurrent Nike hat diesen Schritt schon vollzogen.
/ Andreas Donath
3 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Adidas sieht seine Zukunft in Apps. (Bild: Adidas)
Adidas sieht seine Zukunft in Apps. Bild: Adidas

Adidas will aus dem Markt für Wearables aussteigen, zumindest wenn es um die Herstellung eigener Geräte geht. Laut einem Bericht des Portland Business Journals(öffnet im neuen Fenster) will das Unternehmen seine Hardwareabteilung schließen und sich stattdessen auf Software konzentrieren – speziell auf die Adidas-App und die 2015 gekaufte(öffnet im neuen Fenster) Anwendung Runtastic.

Adidas brachte in den vergangenen Jahren mehrere tragbare Fitnesstracker unter den Namen Micoach und Fit Smart sowie die Smartwatch Micoach Smart Run auf den Markt. Offenbar waren die Verkaufszahlen aber nicht gut genug.

In einem Interview mit Wareable(öffnet im neuen Fenster) im vergangenen Jahr sagte Stacey Burr, Vice President of Wearable Sports Electronics bei Adidas, bereits: "Wir werden für eine Weile keine neue Laufuhr von Adidas sehen." Konkurrent Nike vollzog vor Jahren eine ähnliche Entwicklung und stellte die Hardwareentwicklung ein. Seitdem arbeitet das Unternehmen an Software und kooperiert mit Apple bei Wearables. Das Ergebnis ist eine Nike-gebrandete Apple Watch.

Ganz aus dem Hardwaresektor wird sich auch Adidas nicht verabschieden. Das Unternehmen kündigte bereits an(öffnet im neuen Fenster), 2018 mit Fitbit eine Adidas-Version der Ionic Smartwatch auf den Markt zu bringen.

Fitbit Ionic – Trailer
Fitbit Ionic – Trailer (01:05)

Anfang 2016 wurde die Fitness-App Runkeeper vom Sportartikelhersteller Asics übernommen. Asics und Runkeeper sind zwar in vielen Sportarten tätig, aber bei beiden stehen Laufen und Jogging im Fokus.


Relevante Themen