Selbstbau: DIY-Wasserkühlung für Steam Machine ist 30 Grad besser
Die Steam Machine ist vor allem für Bastler und DIY-Enthusiasten interessant. Für eine vollständige Wasserkühlung ist das System allerdings nicht ausgelegt. Der User Techmagnet hat es trotzdem versucht und sein Ergebnis in einem kurzen Video auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) geteilt. Das Ergebnis: Die von ihm selbstentworfene Wasserkühlung verbessert die Temperaturen der AMD-APU um bis zu 30 Grad.
Dadurch kann die Steam Machine nicht nur standardmäßig höher takten und mehr FPS rendern. Die APU lässt sich theoretisch auch besser übertakten. Aktuell ist das mit dem auf der Steam Machine verwendeten BIOS aber noch nicht möglich. Auch gibt es noch keine Software für SteamOS, die das unterstützt.
CAD-Software und Laserschneider
Für das Projekt wurde zunächst der Standard-Luftkühler, der im Golem-Test bereits gute Arbeit leistet, demontiert. Anschließend entwarf Techmagnet einen Custom-Kühlblock für die APU. Dabei halfen sowohl CAD-Software als auch ein Laserschneider. Der Kühlblock wurde anschließend mit Wasserpumpe und Wasserkreislauf verbunden.
Teile der Kühllösung ragen oben aus dem Gehäuse heraus, weshalb der User Löcher in das Gehäuse bohrte. An der Seite ist zudem ein Lüfter montiert. Dieser dient als Radiator. Ganz ohne Luftkühlung kommt eben kaum eine Wasserkühlung aus. Für eine interessante Optik färbte Techmagnet zudem die Kühlflüssigkeit pink.
Auf Reddit kritisieren einige Stimmen das Video vor allem wegen der unsicheren und falschen Nutzung von Sägen und anderen Werkzeugen. So schneidet Techmagnet etwa mit einem Trennschleifer, bei dem zudem die Schutzabdeckung demontiert wurde, direkt in den Karton. Andere User wiederum heben die Arbeit hervor, die in das Projekt geflossen ist.
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