• IT-Karriere:
  • Services:

Seismic Games: Niantic kauft Entwickler von Marvel Strike Force

Gerade erst hat Niantic ein Startup übernommen, schon folgt der nächste und deutlich größere Kauf: Jetzt gehört auch Seismic Games zu den Machern von Ingress und Pokémon Go.

Artikel veröffentlicht am ,
Seismic Games hat unter anderem Marvel Strike Force produziert.
Seismic Games hat unter anderem Marvel Strike Force produziert. (Bild: Fox/Screnshot: Golem.de)

Das aus Los Angeles stammende Entwicklerstudio Seismic Games gehört jetzt zu Niantic, dem Anbieter der Augmented-Reality-Spiele Ingress und Pokémon Go. Die beiden Unternehmen haben die Übernahme auf ihren Webseiten bekanntgegeben. Der Kaufpreis wurde nicht mitgeteilt.

Stellenmarkt
  1. PROSIS GmbH, verschiedene Standorte
  2. Bundesnachrichtendienst, Pullach

Seismic Games veröffentlichte zuletzt gemeinsam mit Fox ein Mobile Game namens Marvel Strike Force, in dem Spieler rundenbasiert mit Superhelden kämpfen. Der Titel ist kostenlos erhältlich, die Nutzerbewertungen sind sehr positiv. Außerdem produzierte Seismic Games kürzlich ein Virtual-Reality-Spiel namens Blade Runner Revelations für Google Daydream.

Das Team soll seine bestehenden Programme weiter betreuen und neue Projekte in Angriff nehmen können, sich aber zusammen mit Niantic auch vermehrt um AR-Titel kümmern. Seismic Games wurde 2011 von Branchenveteranen gegründet, die zuvor in teils leitenden Positionen bei Electronic Arts und Activision für Spiele wie das erste Star Wars Battlefront und für mehrere Call of Duty zuständig waren.

Für Niantic bedeutet die Übernahme von Seismic Games die zweite Akquisition in kurzer Zeit. Erst Ende Juni 2018 hatte die Firma aus San Francisco ein Startup aus Großbritannien gekauft, das nun als Niantic London an AR-Technologien arbeitet.

Gleichzeitig hatte Niantic bekanntgegeben, seine AR-Systeme und seine Datenbank mit einem Netz aus GPS-Datenpunkten in aller Welt unter dem Namen Real World Platform zusammen mit Drittentwicklern zu vermarkten. Außerdem ist das Studio neben der Arbeit an Ingress und Pokémon Go mit einem weiteren Großprojekt beschäftigt, nämlich mit Harry Potter: Wizards Unite - quasi eine Art Harry Potter Go. Derzeit ist noch nicht bekannt, wann Spieler etwa in der echten Welt nach Elfen und anderen Wesen suchen können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Atari Portfolio angesehen

Der Atari Portfolio war einer der ersten Palmtop-Computer der Welt - und ist auch 30 Jahre später noch ein interessanter Teil der Computergeschichte. Golem.de hat sich den Mini-PC im Retrotest angeschaut.

Atari Portfolio angesehen Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Energiewende: Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
Energiewende
Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Brennstoffzelle Deutschland bekommt mehr Wasserstofftankstellen
  2. Energiewende Hamburg will große Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

    •  /