Segways Navimow i210 Lidar Pro im Test: Rasenmähen ohne Mast und mit wenig Mühe
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Aufstellen, anschließen, losmähen: Golem hat den neuen Segway Rasenmähroboter Navimow i210 Lidar Pro getestet und Gefallen an den beiden wichtigsten Neuerungen gefunden – der automatischen Kartierung und dem Wegfall des Mastes mit der Satellitenantenne. Letzteres spart auch die zahlungspflichtige Mobilfunkverbindung über das 4G-Modul mit rund 30 Euro pro Jahr. Auch die Anbindung eines zweiten Rasenstücks an die Karte ist bei dem Navimow i210 Lidar Pro besser gelöst als beim Vorvorgängermodell H800.
Der Navimow i210 Lidar lässt sich von zwei Personen leicht tragen und entpacken. Zudem lässt er sich in kurzer Zeit in Betrieb nehmen, ohne dass jemals ein Blick in das Handbuch geworfen werden müsste. Ausgepackt werden der Roboter mit integrierter Visionfence-Kamera und 3D-Lidar-Sensoreinheit, die Ladestation mit Montageplatte und das Netzteil mit dem Kabel. Dazu kommen Befestigungsschrauben (Erdschrauben), der passende Innensechskantschlüssel zur Verankerung der Ladestation im Boden sowie ein Ersatzklingenset mit neun Klingen und kleinen Befestigungsschrauben.

Im Vergleich zu älteren Modellen wie dem H800 ist kein Antennenmast mehr dabei: Weder eine Satellitenantenne noch ein Dreifuß/Rohr liegen bei, da die Positionierung über das eingebaute Lidarmodul erfolgt. Auch für die Positionsbestimmung braucht der Mähroboter kein gebührenpflichtiges Mobilfunknetz mehr, da das Zusammenspiel aus 3D-Lidar-Laser und Kamera die Genauigkeit beim Mähen sichert. Doch wer sich einen solchen Roboter leistet, dürfte über eine kleine Mobilfunkgebühr nicht klagen.
Schnell entpackt und einsatzbereit
Der i210 Pro nutzt die Kombination aus dem 3D-Lidar-Laser, der bis zu 200.000 Punkte pro Sekunde scannt, und der Kamera, um Mauern, Zäune, Bordsteine und Grasränder zu erkennen.
Wir haben alles in rund 30 Minuten entpackt und montiert, verbanden die Ladestation mit der Außensteckdose, und der Roboter war fast schon einsatzbereit. Weil zwischen Lieferung und Testbeginn einige Monate verstrichen waren, musste er seine Software auf den aktuellen Stand bringen, was rund 15 Minuten dauerte.
Am manuellen Kartografieren gescheitert
Dann ging es an das digitale Kartografieren: Zuerst gerieten wir versehentlich in den manuellen Modus und scheiterten kläglich. Hier muss man hinter dem Roboter herlaufen und versuchen, ihn über zwei Steuerungspunkte auf dem Smartphone an den Rasengrenzen entlangfahren zu lassen. Wir saßen nur in der Nähe, statt hinter dem Roboter zu laufen. Wir rammten deshalb eine Hauswand und fuhren in wilden Schlangenlinien, bis wir einen Weg fanden, zum automatischen Kartografieren zu wechseln. Hier könnte das User Interface noch besser werden.
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